Onlinebetrug - Mettmannerin geschÀdigt - 2506007
02.06.2025 - 12:39:03 | presseportal.deDas war nach aktuellen Erkenntnissen geschehen:
Der angeblich in Frankfurt wohnende Mann nahm ĂŒber eine Freundschaftsanfrage bei Facebook Kontakt zu der Ă€lteren Frau auf. SpĂ€ter chattete er ĂŒber eine Handy-App mit ihr und gab sich als Mitarbeiter einer englischen Reederei aus, der in Schwierigkeiten sei: Er werde angeblich von Piraten bedroht, daher werde er ihr ĂŒber einen Kurierdienst einen sechsstelligen Geldbetrag in bar senden. Die Frau solle das Geld fĂŒr ihn sicher verwahren.
Kurz darauf nahm das angebliche Kurierunternehmen Kontakt mit der Mettmannerin auf. Unter Druck forderte man sie auf, einen mittleren vierstelligen Betrag fĂŒr Zoll- und Transportkosten zu bezahlen. Die 70-JĂ€hrige ĂŒberwies daraufhin die geforderte Summe.
Als die Seniorin spĂ€ter misstrauisch wurde, erstatte sie Anzeige. Die Kriminalpolizei ĂŒbernahm die weiteren Ermittlungen.
Die Polizei warnt eindringlich vor Online-Betrugsmaschen aller Art:
Seien Sie stets skeptisch, wenn Sie Freundschaftsanfragen ĂŒber soziale Netzwerke von Ihnen unbekannten Personen bekommen. In der Regel geben die Scammer (engl. BetrĂŒger) an, seriöse Berufe zu haben. Sie geben sich beispielsweise hĂ€ufig als US-Soldatinnen oder -Soldaten, Ingenieurinnen oder Ingenieure, Ărztinnen oder Ărzte aus. Die BetrĂŒger versuchen ĂŒber einen regelmĂ€Ăigen Chat-Kontakt ein VertrauensverhĂ€ltnis aufzubauen und nutzen hĂ€ufig Fotos von attraktiven Menschen, die meistens gestohlen sind.
Nach einer Weile tĂ€uschen die Scammer persönliche oder finanzielle Notlagen vor, geben an, Geld fĂŒr Pakete oder FlĂŒge nach Deutschland zu benötigen und setzen die Betroffenen psychisch massiv unter Druck. In manchem FĂ€llen ĂŒbernehmen weitere BetrĂŒger die Kommunikation, geben sich als Mitarbeiter von Transportunternehmen, AnwĂ€lte oder Polizisten aus. Die Vorgehensweise in der Kommunikation kann sehr viele Formen annehmen.
Die Polizei rĂ€t: Gehen Sie niemals auf Zahlungsaufforderungen von Menschen ein, die Sie nicht persönlich kennen. Recherchieren Sie Namen von Online-Bekanntschaften im Internet und nutzen Sie die Bildersuche. HĂ€ufig finden sich Hinweise auf Scammer bereits im Netz. Versuchen Sie, auf Ihr BauchgefĂŒhl zu hören und hinterfragen Sie vermeintliche SchicksalsschlĂ€ge, die Ihnen erzĂ€hlt werden. Geben Sie niemals persönliche Daten oder Fotos von sich preis, mit denen Sie erpresst werden könnten. Wenn Sie vermuten, Opfer eines Betrugs geworden zu sein: Informieren Sie umgehend die Polizei und sichern Sie Chats, E-Mails und Ăberweisungsdaten.
Fragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Mettmann
Polizeipressestelle
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann
Telefon: 02104 982-1010
Telefax: 02104 982-1028
E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
Homepage: https://mettmann.polizei.nrw/
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