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Polizei MĂŒnster stĂ€rkt Schutz vor hĂ€uslicher Gewalt - Neue Dienstanweisung setzt Istanbul-Konvention konsequent um

06.03.2026 - 15:36:41 | presseportal.de

MĂŒnster - Das PolizeiprĂ€sidium MĂŒnster verstĂ€rkt seinen Einsatz gegen hĂ€usliche Gewalt. Ziel ist es, den Schutz von Frauen und besonders gefĂ€hrdeten Personen weiter zu verbessern, AblĂ€ufe zu beschleunigen und HochrisikofĂ€lle noch frĂŒher zu erkennen.

POL-MS: Polizei MĂŒnster stĂ€rkt Schutz vor hĂ€uslicher Gewalt - Neue Dienstanweisung setzt Istanbul-Konvention konsequent um - Foto: presseportal.de
POL-MS: Polizei MĂŒnster stĂ€rkt Schutz vor hĂ€uslicher Gewalt - Neue Dienstanweisung setzt Istanbul-Konvention konsequent um - Foto: presseportal.de

Die neue Dienstanweisung der Polizei MĂŒnster ist ein weiterer konsequenter Schritt zur Umsetzung der Istanbul-Konvention - dem Übereinkommen des Europarates zur VerhĂŒtung und BekĂ€mpfung von Gewalt gegen Frauen und hĂ€uslicher Gewalt. Dieses verpflichtet staatliche Stellen unter anderem dazu, Risiken frĂŒhzeitig zu identifizieren, Betroffene wirksam zu schĂŒtzen und Verfahren effizient auszugestalten.

Konsequenz und Verantwortung im Fokus

PolizeiprĂ€sidentin Alexandra Dorndorf erklĂ€rt: "HĂ€usliche Gewalt ist kein privates Problem, sondern eine schwere Straftat. Wir stĂ€rken den Schutz von Frauen und gefĂ€hrdeten Personen konsequent weiter. Mit der neuen Dienstanweisung setzen wir die Vorgaben der Istanbul-Konvention um. Wir identifizieren HochrisikofĂ€lle schneller, verkĂŒrzen Verfahrenswege und arbeiten noch enger mit unseren Netzwerkpartnern zusammen. Unser Anspruch ist klar: Betroffene wirksam schĂŒtzen, frĂŒhzeitig handeln und konsequent einschreiten."

Zentrale Neuerungen im Überblick

ArbeitsablĂ€ufe bei der Polizei MĂŒnster werden standardisiert - klare, einheitliche Verfahrensstandards sorgen fĂŒr Transparenz, VerlĂ€sslichkeit und eine konsequente Bearbeitung:

Durch diese Maßnahmen werden Entscheidungswege verkĂŒrzt, Informationen gebĂŒndelt und Schutzmaßnahmen schneller umgesetzt. ZusĂ€tzlich greift die aktuelle Rechtslage: das polizeiliche RĂŒckkehrverbot gilt nun nicht mehr fĂŒr 10, sondern fĂŒr 14 Tage.

HochrisikofÀlle konsequent im Fokus

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der strukturierten Risikoanalyse. Ziel ist es, Eskalationen frĂŒhzeitig zu verhindern - insbesondere in FĂ€llen, in denen eine erhebliche Gefahr fĂŒr Leib und Leben besteht. Durch standardisierte Verfahren und feste Abstimmungsformate wird sichergestellt, dass gefĂ€hrdete Personen schnellstmöglich in den Fokus abgestimmter Schutzmaßnahmen rĂŒcken.

Kontakt fĂŒr Medienvertreter:

Polizei MĂŒnster

Telefon: 0251 275-1010
E-Mail: pressestelle.muenster@polizei.nrw.de
https://muenster.polizei.nrw/

Original-Content von: Polizei MĂŒnster ĂŒbermittelt durch news aktuell

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