POL-MS, Doppel-Leichenfund

Nach Doppel-Leichenfund in Gronau-Epe - IdentitÀten weiter ungeklÀrt - Polizei und Staatsanwaltschaft suchen mit Beschreibung der Leichen nach weiteren Zeugen

17.09.2024 - 09:36:04

MĂŒnster/Gronau-Epe - Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft MĂŒnster, der Polizei Borken und der Polizei MĂŒnster.

Nachtrag zur Pressemitteilung "Zwei Leichen in Erde vergraben in Gronau-Epe gefunden - Mordkommission ermittelt (ots vom 9.9., 16:23 Uhr: https://muenster.polizei.nrw/presse/zwei-leichen-in-erde-vergraben-in-gronau-epe-gefunden)

Nach dem Fund zwei mĂ€nnlicher Leichen am Abend des 8. September (19:44 Uhr) am PostbrĂŒckenweg in Gronau-Epe konnte die IdentitĂ€t der MĂ€nner bislang nicht geklĂ€rt werden. Polizei und Staatsanwaltschaft suchen nun mit Beschreibungen der Toten nach weiteren Zeugen. "Das Landeskriminalamt konnte die DNA der MĂ€nner zwar bestimmen. Ein bundesweiter und internationaler Abgleich mit der DNA-Analysedatei hat uns jedoch keinen Treffer gebracht. Auch alle anderen ErmittlungsansĂ€tze konnten uns bislang keinen Aufschluss auf die IdentitĂ€t geben", erklĂ€rt Mordkommissionsleiterin Julika Böhlendorf. "Die MĂ€nner haben ein markantes Äußeres. Nun erhoffen wir uns Hinweise zu den IdentitĂ€ten aus der Bevölkerung."

Einer der tot aufgefundenen MĂ€nner ist circa zwei Meter groß, 100 Kilogramm schwer, muskulös. Er ist 25 bis 35 Jahre alt und hat einen rötlichen Bart.

Der zweite Mann ist circa 1,90 Meter groß, 90 Kilogramm schwer, ebenfalls muskulös. Auch er ist zwischen 25 und 35 Jahre alt und hat einen rötlichen Bart. Er hat auffĂ€llige TĂ€towierungen, die mutmaßlich nicht Ă€lter als ein Jahr sind. Auf dem Bauch trĂ€gt er den Schriftzug "Good Fella" und die Zahlenfolge "1312", auf dem RĂŒcken ein orthodoxes Kreuz und am rechten Unterarm einen Frauenkopf in DĂ€monengestalt (sogenannter Sukkubus).

Bei der Obduktion der beiden Leichname konnte keine Todesursache bestimmt werden. "Die toxikologischen Untersuchungen der Rechtsmedizin dauern an. Wir erhoffen uns daraus AufschlĂŒsse ĂŒber die Todesursache und die Frage, ob ein Fremdverschulden vorliegt", erlĂ€utert Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt den aktuellen Stand. "Bislang haben wir weiterhin keine Hinweise auf eine Gewalteinwirkung."

Auch die Untersuchungen des Landeskriminalamtes an dem nachtrĂ€glich in unmittelbarer NĂ€he zu dem Fundort der Verstorbenen gesicherten FundstĂŒck (das in den Medien als "HaarbĂŒschel" bezeichnet worden ist) sind noch nicht abgeschlossen. VerlĂ€ssliche Aussagen hierzu sind daher gegenwĂ€rtig nicht möglich.

Die bislang durchgefĂŒhrten Ermittlungen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse deuten aktuell darauf hin, dass die beiden MĂ€nner vor dem Fund vermutlich nicht lĂ€nger als eine Woche tot waren.

Polizei und Staatsanwaltschaft sind nun auf der Suche nach Zeugen, die Hinweise zur IdentitÀt der beiden Verstorbenen geben können.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0251 275-0 entgegen. FĂŒr Presseanfragen steht Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt unter der Rufnummer 0251 494-2387 zur VerfĂŒgung.

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