Zigaretten, Steuern

HZA-MS: Handytelefonat zeigt beim Zoll am FMO keine Wirkung / Pristina-Rückkehrer schmuggelte Zigaretten und Trockenfleisch

10.02.2026 - 08:50:58

Münster - Mit dem Handy am Ohr, scheinbar ins Gespräch vertieft, hat ein Reisender aus Pristina Sonntagabend (08.02.2026) am Flughafen Münster / Osnabrück (FMO) versucht, die Zollkontrolle zu umgehen. Der Zoll überprüfte ihn dennoch und entdeckte dabei 1.120 Zigaretten und 500 Gramm Trockenfleisch.

Ob der Mann wirklich telefonierte oder nur durch den Anschein die Kontrolle vermeiden wollte, ist unklar. Beim Passieren des Grünen Ausgangs am FMO, mit dem angezeigt wird, dass keine Waren angemeldet werden müssen, wurde er dennoch durch einen Zollbeamten in die Kontrollräume gebeten.

Er habe zwei Stangen Zigaretten dabei, die er natürlich habe anmelden wollen, die Anmeldung aber wegen des Telefonats vergessen, äußerte sich der Reisende.

Die Zöllnerinnen und Zöllner ließen sich davon nicht beirren und untersuchten sein Gepäck gründlich. In der Laptoptasche, Umhängetasche, dem Rucksack und der Jacke fanden sich dabei insgesamt 1.120 Zigaretten, also fast fünf Stangen und damit 920 Stück mehr als der Reisende ohne Anmeldung hätte einführen dürfen.

Darüber hinaus entdeckten die Zöllnerinnen und Zöllner 500 Gramm Trockenfleisch. Die Einfuhr von Fleisch- und Milchprodukten aus Drittstaaten in die Europäische Union ist verboten, sodass das Trockenfleisch durch den Zoll einbehalten und entsorgt wurde.

Wegen des versuchten Schmuggelversuchs musste der Reisende die doppelten Einfuhrabgaben in Höhe von knapp 350 Euro bezahlen. Außerdem erwartet ihn wegen des Trockenfleisches eine Geldbuße durch das zuständige Kreisveterinäramt.

Im Anschluss durfte er seine Reise fortsetzen.

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