Strategischer Kontrolleinsatz in Oberhausen: Polizei, Stadt und Zoll gemeinsam im Einsatz
12.06.2025 - 13:40:01Das Instrument der strategischen Fahndung nach § 12a des Polizeigesetzes NRW ermöglicht es den EinsatzkrĂ€ften, im öffentlichen Verkehrsraum Personen, Fahrzeuge und mitgefĂŒhrte GegenstĂ€nde zu kontrollieren - mit dem Ziel, schwere Straftaten frĂŒhzeitig zu erkennen und zu verhindern.
Neben dem kriminalpolizeilichen Aspekt spielt auch der prĂ€ventive Charakter solcher EinsĂ€tze eine groĂe Rolle: Die sichtbare PrĂ€senz von Polizei und OrdnungskrĂ€ften wirkt abschreckend auf potenzielle TĂ€ter und stĂ€rkt das SicherheitsgefĂŒhl der Bevölkerung. Alle ZahnrĂ€der der Netzwerkpartner griffen ineinander: Wie schon beim ersten Einsatz dieser Art im November 2024 (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/62138/5909352), waren auch diesmal wieder Mitarbeitende der Stadtverwaltung Oberhausen mit an Bord. Das Ordnungsamt, Bauordnungsamt, Gewerbeaufsichtsamt und die AuslĂ€nderbehörde waren mit mehreren Mitarbeitern vertreten. Die Polizei leistete Amts- und Vollzugshilfe u.a. bei der ĂberprĂŒfung von Gastronomiebetrieben durch das zustĂ€ndige Bauordnungsamt. ZusĂ€tzlich beteiligten sich KrĂ€fte der Zollbehörde und setzten einen Diensthund zwecks Rauschgift-Ermittlungen ein. Parallel wurden in den einschlĂ€gigen Bereichen Verkehrs- und Personenkontrollen durchgefĂŒhrt; dabei war auch der Verkehrsdienst im Einsatz.
An den Objekten wurden Personen angetroffen, die sich nach ersten Ermittlungen illegal in der Bundesrepublik aufhalten; hier wurden Mitarbeitende der zustĂ€ndigen AuslĂ€nderbehörde aktiv. Neben einer Festnahme wurden mehrere Personen zwecks IdentitĂ€tsfeststellungen auf die Wache verbracht. Die Bandbreite an Sicherstellungen reichte von BetĂ€ubungsmitteln bis zu zahlreichen Dosen von unversteuertem (Shisha) Tabak und Bargeld. Eine Shisha Bar fĂŒhrte den Betrieb aufgrund mangelhafter Kohlenmonoxidmelder nicht weiter. Ferner wurden VerstöĂe gegen das Nichtraucherschutzgesetz bzw. gegen das Lebensmittel-/Hygienerecht festgestellt sowie vier GeldspielgerĂ€te versiegelt. In allen FĂ€llen werden Ordnungswidrigkeitsverfahren (OWI-Verfahren) eingeleitet.
PolizeiprĂ€sidentin Dr. Sylke Sackermann, OberbĂŒrgermeister Daniel Schranz und Ordnungsdezernent Michael Jehn begleiteten den Einsatz persönlich vor Ort. Ihre Anwesenheit unterstreicht die Bedeutung solcher gemeinsamer MaĂnahmen fĂŒr die Sicherheit in unserer Stadt und das Vertrauen der Bevölkerung in eine starke, vernetzte Gefahrenabwehr.
"Ich danke allen Beteiligten fĂŒr die gute Zusammenarbeit ĂŒber Behördengrenzen hinweg", sagte OberbĂŒrgermeister Daniel Schranz: "Das ist der richtige Weg um klarzumachen: Wir greifen durch, damit Oberhausen eine der sichersten GroĂstĂ€dte Deutschlands bleibt!"
PolizeiprĂ€sidentin Dr. Sylke Sackermann: "Der erneute Einsatz zeigt einmal mehr: Wir lassen nicht locker, wenn es darum geht, mögliche kriminelle Strukturen aufzudecken und zu zerschlagen. Gerade in Zusammenarbeit mit unseren starken Netzwerkpartnern können wir wirkungsvoll und sichtbar gegen GesetzesverstöĂe vorgehen. Mein Dank gilt allen Beteiligten fĂŒr ihren engagierten Einsatz."
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