Gemeinsame PresseerklÀrung der Stadt Oberhausen und der Polizei Oberhausen
07.02.2025 - 12:31:27 | presseportal.de
"Polizei ist eine Schutzinstanz, die in kritischen Situationen eingreifen muss, um junge Menschen vor akuten Gefahren zu bewahren", betont PolizeiprĂ€sidentin Sackermann. "Doch oft genug machen die Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamten in einer Einsatzsituation Feststellungen und Beobachtungen, die kein sofortiges Handeln notwendig machen und dennoch in einen entsprechenden Kontext gesetzt werden mĂŒssen. Umso wichtiger ist es deshalb, dass die Prozesse funktionieren. Die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt ist dabei von entscheidender Bedeutung, um die unterschiedlichen Rollen und Aufgaben zu bĂŒndeln und gemeinsam effektive Lösungen zum Wohl der Kinder und Jugendlichen zu finden."
"Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche in unserer Stadt die bestmöglichen Bedingungen fĂŒr ihre Entwicklung haben", sagt OberbĂŒrgermeister Daniel Schranz: "Das gilt natĂŒrlich auch fĂŒr junge Oberhausenerinnen und Oberhausener, deren Familien UnterstĂŒtzung vom Jugendamt brauchen oder mit der Polizei in Konflikt geraten. Mit unserer Kooperationsvereinbarung wollen wir unsere enge Zusammenarbeit dokumentieren und festhalten, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Behörden im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben FĂ€lle aus allen Perspektiven betrachten - um das Wohl der Kinder und Jugendlichen optimal zu schĂŒtzen."
Grundlage fĂŒr die gute Zusammenarbeit ist, dass allen auch der gesetzliche Auftrag des Kooperationspartners bekannt ist. Das gelingt zum einen ĂŒber das Kennenlernen der jeweiligen Organisation, deren Aufgaben, Befugnisse sowie Prinzipien. Zum Zweiten ist die strukturelle Verankerung der Kooperation unverzichtbar. Sei es durch regelmĂ€Ăigen Austausch auf verschiedenen Hierarchieebenen, durch gemeinsame Fallkonferenzen oder Hospitationen, um möglichst niederschwellig die andere Behörde kennenzulernen.
"Die hier lebenden Kinder und Jugendlichen zu schĂŒtzen, zu fördern und zudem zu fordern ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Mit dem Kooperationsvertrag stĂ€rken wir zwei relevante Behörden in diesem Bereich und setzen ein klares Zeichen fĂŒr Oberhausen. Ich bin ĂŒberzeugt davon, dass es den jungen Menschen zugutekommt. Dass es aber auch das Vertrauen der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger in Oberhausen in die hiesige Sicherheitsbehörde stĂ€rkt", so die PolizeiprĂ€sidentin.
RĂŒckfragen bitte an:
PolizeiprÀsidium Oberhausen
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Telefon: 0208/826 22 22
E-Mail: pressestelle.oberhausen@polizei.nrw.de
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