FW-OG: 3x elektrischer Strom - Natur und alternative Energien fordern die Feuerwehr heraus
28.08.2025 - 14:42:06Gegen 21.00 Uhr kam es dann möglicherweise durch einen Werkzeug-Akku zu einem Schwelbrand in einem Kellerraum eines Mehrfamilienhauses im Kreuzschlag. Dem Bewohner gelang es, den Entstehungsbrand weitestgehend zu löschen und die FeuerschutztĂŒre zu schlieĂen. Er verhinderte damit eine gefĂ€hrliche Rauchausbreitung in den Treppenraum. Der Mann erlitt jedoch leichte Verbrennungen und kam zudem mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Zwei AtemschutztrĂ€ger löschten den Brand innerhalb weniger Augenblicke. Der Keller wurde technisch belĂŒftet. Alle Bewohner konnten nach einer knappen Stunde wieder in ihre Wohnungen zurĂŒck. Den Schaden schĂ€tzt die Feuerwehr auf einen mittleren vierstelligen Eurobetrag.
Aufsehen erregender verlief ein Fahrzeugbrand auf dem Spinnerei-Areal am Donnerstagmorgen. Kurz vor 08.00 Uhr waren die EinsatzkrĂ€fte in die StraĂe Am Kesselhaus alarmiert worden. Aus einem mit einer LadesĂ€ule verbundenen Renault Zoe stieg dichter schwarzer Rauch auf. Kurz nach Eintreffen des Löschfahrzeuges zĂŒndeten die Brandgase durch und setzten Teile der Innenausstattung in Brand. AtemschutztrĂ€ger löschten den Fahrzeugbrand und kĂŒhlten die 400 Volt Energiezellen des Kleinwagens. Eine Notabschaltung des Ladebetriebes und das Trennen der Stromversorgung zur SĂ€ule unterbrach die Spannungsversorgung. Der Abwasserzweckverband veranlasste das Auffangen des verunreinigten Löschwassers. Ein auf die Bergung von Hochvoltfahrzeugen spezialisierter Abschleppdienst ĂŒbernahm den noch immer spannungsfĂŒhrenden PKW und wird den mehrere Stunden dauernden Zersetzungs- und Abklingvorgang in den Batteriezellen ĂŒberwachen. Die Fahrzeugbesitzerin erlitt einen gehörigen Schrecken. Ăber die Schadenhöhe oder Brandursache kann die Feuerwehr keine Aussagen machen.
In der Summe war die Feuerwehr knapp fĂŒnf Stunden mit ĂŒber 50 EinsatzkrĂ€ften und 17 Einsatzfahrzeugen tĂ€tig.
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