Polizei und VerbundVolksbank OWL eG starten Kooperation gegen den Telefonbetrug - Die erfolgreiche Kampagne Geschockt am Telefon? - Auflegen! wird durch Aufkleber erweitert
14.11.2025 - 10:06:40Ansgar KĂ€ter, Vorstandsvorsitzender der VerbundVolksbank OWL eG, betont die Bedeutung der gemeinsamen Initiative: "Als regionale Genossenschaftsbank fĂŒhlen wir uns den Menschen hier vor Ort in besonderer Weise verpflichtet. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erleben immer wieder, wie skrupellos BetrĂŒger versuchen, das Vertrauen vor allem Ă€lterer Kundinnen und Kunden auszunutzen. Deshalb ist es uns ein groĂes Anliegen, gemeinsam mit der Polizei ein deutliches Zeichen zu setzen und AufklĂ€rungsarbeit zu leisten - zum Schutz derjenigen, die besonders gefĂ€hrdet sind."
Die TÀter geben sich hÀufig als Polizeibeamte, Enkelkinder, Bankmitarbeiter oder sonstige Personen aus und setzen ihre Opfer am Telefon massiv unter Druck mit Ziel, an deren Geld zu kommen. Dabei benutzen sie immer wieder Àhnliche Maschen. Ein angeblicher Unfall mit einem Angehörigen, Einbrecher, die angeblich in der Nachbarschaft unterwegs sind, ein vermeintlicher Enkel, der dringend Geld benötigt oder der Mitarbeiter eines Geldinstituts, der Barvermögen sicher unterzubringen verspricht.
Landrat und Leiter der Kreispolizeibehörde Paderborn Christoph RĂŒther betont: "Telefonbetrug trifft die Opfer oft vollkommen unvorbereitet und lĂ€sst sie zutiefst aufgelöst zurĂŒck - mit erfundenen SchicksalsschlĂ€gen oder Notlagen, die Angst und Hilflosigkeit auslösen. Unsere Botschaft ist klar: Wer am Telefon "geschockt" wird, sollte sofort auflegen. Jede und jeder kann helfen, indem wir unsere Ă€lteren Angehörigen und Nachbarn aufklĂ€ren und warnen."
Am kommenden Samstag (15.11) erscheint kreisweit ein Aufkleber exklusiv auf den Titelseiten der Neuen WestfÀlischen und des WestfÀlischen Volksblatts. Dieser Titel-Sticker greift den Kampagnenslogan "Geschockt am Telefon? - Auflegen!" auf und soll Leserinnen und Leser - insbesondere Seniorinnen und Senioren - direkt erreichen. Die Empfehlung: Den Aufkleber sichtbar am Telefon oder an einem Ort anbringen, an dem hÀufig telefoniert wird. Ziel ist es, die eindringliche Botschaft möglichst vielen Menschen nahezubringen.
Dabei spielen auch Angehörige eine zentrale Rolle: Sie sollten Ă€ltere Familienmitglieder ĂŒber die Betrugsmaschen informieren und klare Handlungsoptionen besprechen. Die einfachste lautet: "Auflegen!"
Die Abteilungsleiterin Polizei, Leitende Polizeidirektorin Margit Picker, wirbt fĂŒr die Kampagne: "Wir bitten Angehörige, insbesondere Kinder und Enkelkinder, um UnterstĂŒtzung, damit die Aufkleber genau dort landen, wo sie nötig sind - direkt auf dem Telefon der Seniorinnen und Senioren. Das Leid, das TelefonbetrĂŒger verursachen, ist groĂ. Die Scham darĂŒber, hereingelegt worden zu sein und das mĂŒhsam Ersparte verloren zu haben, noch gröĂer. Helfen Sie mit, die Kampagne zu verbreiten und unsere Ă€lteren Mitmenschen vor Betrug zu schĂŒtzen".
Die Kreispolizeibehörde Paderborn arbeitet bereits mit zahlreichen Partnern in der Region zusammen, darunter sind Apotheken, Arztpraxen, Kirchengemeinden und Sportvereine. Diese Multiplikatoren haben direkten Kontakt zur Zielgruppe und unterstĂŒtzen die Kampagne, indem sie Plakate, Flyer und Postkarten aushĂ€ngen oder weitergeben.
Weitere Informationen sowie Plakate, Flyer, Videos, den Aufkleber als Download und Postkarten finden Interessierte auf der Homepage der Kreispolizeibehörde Paderborn: https://paderborn.polizei.nrw/artikel/geschockt-am-telefon-auflegen Bei Fragen zur Kampagne steht die Polizei Paderborn gerne per Telefon ĂŒber die Rufnummer 05251 306-0 oder per E-Mail an pressestelle.paderborn@polizei.nrw.de zur VerfĂŒgung.
Foto (vlnr): Ansgar KĂ€ter, Vorstandsvorsitzender der VerbundVolksbank OWL eG, Behördenleiter und Landrat Christoph RĂŒther, Abteilungsleitung Polizei, Leitende Polizeidirektorin Margit Picker)
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