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Polizei verhindert Betrug von falschen Bankmitarbeitern - 2507040

08.07.2025 - 12:36:37

Ratingen / Mettmann - Derzeit kommt es im Kreisgebiet verstĂ€rkt zu betrĂŒgerischen Anrufen angeblicher Bankangestellter. In zwei FĂ€llen erlangten die TĂ€ter am Montag, 7. Juli 2025, in Mettmann unter Vorwand die Debitkarten der Senioren. In einem Fall in Ratingen brachten der oder die unbekannten TĂ€terinnen oder TĂ€ter eine 86-JĂ€hrige dazu, ihr Bankschließfach zu leeren. Die Polizei konnte verhindern, dass die Seniorin ihre Ersparnisse ĂŒbergab. In allen drei FĂ€llen ermittelt nun die Polizei und möchte die aktuellen VorfĂ€lle nutzen, um eindringlich vor den Maschen der BetrĂŒgerinnen und BetrĂŒger zu warnen.

Das war nach bisherigen Erkenntnissen geschehen:

Am Montagmittag, gegen 13 Uhr, erhielt ein 89-jĂ€hriger Mettmanner einen Anruf eines unbekannten Mannes. Er gab sich als Bankmitarbeiter aus und tĂ€uschte vor, dass seine Debitkarte zwecks PrĂŒfung abgeholt werden mĂŒsse. Zudem bat er um die Nennung der PIN, die der Senior ĂŒbermittelte. Nur kurze Zeit spĂ€ter ĂŒbergab er einem circa 20 bis 30 Jahre altem, dunkel gekleideten Abholer mit sĂŒdlĂ€ndischem Erscheinungsbild an der Weststraße seine Debitkarte. Erst spĂ€ter fiel dem Mettmanner der Betrug auf und er erstattete Anzeige bei der Polizei. So konnte die Debitkarte rechtzeitig gesperrt werden, sodass kein Vermögensschaden entstand.

Zur gleichen Uhrzeit wurde ein 83-JĂ€hriger Opfer eines gleichgelagerten Betruges. Hier tĂ€uschte der Anrufer dem Senior vor, die Debitkarte abholen zu mĂŒssen, um ihn vor einer missbrĂ€uchlichen Nutzung zu bewahren. Gegen 13:20 Uhr hĂ€ndigte der 83-JĂ€hrige einem circa 1,70 Meter großen Mann mit sĂŒdlĂ€ndischem Erscheinungsbild an der Stintenberger Straße in Metzkausen seine Debitkarte aus. Auch dem 83-JĂ€hrigen fiel erst spĂ€ter der Betrug auf und er erstattete folgerichtig Anzeige bei der Polizei. Auch hier konnte die Karte noch rechtzeitig gesperrt werden, sodass ein finanzieller Schaden ausblieb.

Bei einem weiteren Betrugsfall in Ratingen konnte die Polizei glĂŒcklicherweise rechtzeitig einen hohen Vermögensschaden verhindern: Bereits am Sonntag, 6. Juli 2025, erhielt eine 86-JĂ€hrige einen Anruf eines unbekannten Mannes: Dieser gab sich als Polizist aus und tĂ€uschte vor, dass die in ihrem Schließfach deponierten Wertsachen nicht sicher gelagert seien. Er brachte die Seniorin dazu, am Folgetag das Schließfach zu leeren. Bevor diese jedoch ihren Schmuck und mehrere Goldbarren in die HĂ€nde der TĂ€terinnen und TĂ€ter ĂŒbergab, wandte sich die 86-JĂ€hrige glĂŒcklicherweise persönlich an die echte Polizei, die den Betrug aufdeckte und ein Verfahren einleitete.

Die Kriminalpolizei ĂŒbernahm die weitere Bearbeitung und warnt eindringlich vor den professionellen Betrugsmaschen am Telefon, per SMS oder auch online.

Die Polizei rÀt:

Seien Sie skeptisch, wenn Sie Anrufe oder Nachrichten von unbekannten Nummern erhalten, in denen Sie nach Bankdaten, Geld oder Schmuck gefragt werden. Legen Sie einfach auf und machen Sie keine Angaben zu Ihren persönlichen Daten oder Ihrem Vermögen! Geben Sie unter keinen UmstÀnden Ihre Bankdaten oder auch Ihre Debitkarte an Dritte heraus. Zudem nehmen weder die Polizei noch die Staatsanwaltschaft Bargeld oder andere WertgegenstÀnde in vermeintlich amtliche Verwahrung. Rufen Sie die echte Polizei in einem eigenstÀndigen Telefonat von Ihrem Festnetztelefon unter der 110 an!

Fragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann
Polizeipressestelle
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

Telefon: 02104 982-1010
Telefax: 02104 982-1028

E-Mail: [email protected]

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