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Polizeidirektion OsnabrĂŒck engagiert sich zu den Orange Days - Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen und MĂ€dchen

25.11.2024 - 10:01:40

OsnabrĂŒck - Zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und MĂ€dchen am 25. November beteiligt sich die Polizeidirektion OsnabrĂŒck erneut an den "Orange Days". Mit einer Reihe von Aktionen möchte die Behörde ein starkes Zeichen gegen hĂ€usliche Gewalt setzen und auf die Wichtigkeit eines gesamtgesellschaftlichen Engagements aufmerksam machen. "Gewalt gegen Frauen und MĂ€dchen bleibt ein gravierendes Problem, das wir als Gesellschaft nicht tolerieren dĂŒrfen. Jede Anzeige, jede Intervention und jede PrĂ€ventionsmaßnahme zĂ€hlt. Unsere Aufgabe ist es, Opfern Mut zu machen, sich Hilfe zu holen und Taten sichtbar zu machen", betonte PolizeivizeprĂ€sidentin Andrea Menke. "Nur durch ein enges Netzwerk aus Polizei, Beratungsstellen und Zivilgesellschaft können wir nachhaltig etwas bewirken. Seien Sie wachsam, helfen Sie den Opfern aus der Gewaltspirale, und zeigen Sie die Taten an!"

Die Polizeidirektion OsnabrĂŒck verzeichnete im Jahr 2023 insgesamt 4363 FĂ€lle hĂ€uslicher Gewalt. Im Vergleich zu den Vorjahren ist diese Zahl leicht gestiegen, doch die Dunkelziffer bleibt nach EinschĂ€tzung der Experten hoch. "Wir arbeiten intensiv daran, die Opferbetreuung weiter zu verbessern und die TĂ€ter konsequent zur Verantwortung zu ziehen", so Menke weiter. FĂŒr das kommende Jahr rechnet die Polizeidirektion mit einer Ă€hnlichen Anzahl an FĂ€llen, jedoch auch mit einem wachsenden Bewusstsein in der Bevölkerung, das möglicherweise zu mehr Anzeigen fĂŒhrt. Als sichtbares Zeichen der SolidaritĂ€t wird das GebĂ€ude der Polizeidirektion OsnabrĂŒck auch in diesem Jahr in Orange erstrahlen - der offiziellen Farbe der Kampagne, die fĂŒr eine Zukunft ohne Gewalt steht. ZusĂ€tzlich dazu finden durch Initiativen und Frauenberatungsstellen mehrere Informationsveranstaltungen und VortrĂ€ge statt, die Betroffene, Angehörige und Interessierte gleichermaßen ansprechen sollen. HĂ€usliche Gewalt ist kein Privatthema, sondern ein Straftatbestand. Betroffene können sich jederzeit an die Polizei oder an spezialisierte Hilfsangebote wie das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" unter der Nummer 08000 116 016 wenden.

FĂŒr Kinder bietet das Kinder- und Jugendtelefon "Nummer gegen Kummer" unter der Rufnummer 08001110333 ebenfalls kostenlos und anonym Hilfe von Montag bis Samstag 14 bis 20 Uhr.

Die Polizeidirektion OsnabrĂŒck appelliert an alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger: "Schauen Sie nicht weg. UnterstĂŒtzen Sie Opfer und helfen Sie mit, Gewalt sichtbar zu machen. Gemeinsam können wir eine VerĂ€nderung erreichen."

Weitere Hinweise und Beratungsangebote finden betroffene Frauen unter: https://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/haeusliche-gewalt

RĂŒckfragen bitte an:

Polizeidirektion OsnabrĂŒck
Maike Elixmann
Telefon: 0541/327-2072
E-Mail: [email protected]
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