FW Rheurdt: Brennendes Auto entwickelt sich zu GroĂeinsatz
Veröffentlicht am: 12.06.2026 um 21:15 Uhr | presseportal.deBei Eintreffen des ersten Löschfahrzeugs stand der rechte Teil eines Carport- und Schuppen-Komplexes sowie der darunter abgestellte Pkw und mehrere Strohballen in Vollbrand. Umgehend wurde ein massiver Löschangriff von zwei Seiten aufgebaut, um eine Ausbreitung des Feuers auf den linken Teil des Komplexes und den benachbarten Bauernhof zu verhindern. Die WohnrĂ€ume des Hofes wurden durch weitere EinsatzkrĂ€fte auf möglicherweise gefĂ€hrdete Personen kontrolliert, da durch offene Fenster Brandrauch hineingezogen war. Parallel wurde eine Wasserversorgung von zwei nahegelegenen Hydranten aufgebaut. Die Einsatzleitung entschied sich auĂerdem, die Löscheinheit Aldekerk zur UnterstĂŒtzung nachzualarmieren. Insgesamt sieben Trupps unter Atemschutz bekĂ€mpften den Brand ĂŒber vier C-Rohre und ein B-Rohr. So konnte das Feuer auf den rechten GebĂ€udeteil beschrĂ€nkt werden. WĂ€hrend der Löscharbeiten wurden zwei Propangasflaschen aus dem Brandobjekt geborgen und gekĂŒhlt.
Nach gut einer Stunde war das Feuer unter Kontrolle. Im weiteren Verlauf wurde das eingelagerte Stroh mithilfe eines Traktors aus dem GebĂ€ude gefahren und im Freien auseinandergezogen. Im Rahmen der Nachlöscharbeiten kamen zahlreiche weitere Trupps mit Atemfiltern zum Einsatz, um das Stroh gezielt abzulöschen, Glutnester in den Dach- und Wandbereichen des Carports ausfindig zu machen und die Brandstelle abschlieĂend mit Löschschaum zu bedecken. Es folgten umfangreiche AufrĂ€um- und Logistikarbeiten. Um die benutzten AtemschutzgerĂ€te und SchlĂ€uche aufzunehmen, kamen zwei Atemschutz-Logistikfahrzeuge des Kreises Kleve zum Einsatz. Nach gut dreieinhalb Stunden machten sich die letzten KrĂ€fte auf den RĂŒckweg zu ihren GerĂ€tehĂ€usern. Nach etwa fĂŒnf Stunden war die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt und der Einsatz beendet.
Insgesamt waren knapp 60 KrĂ€fte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei mit 16 Einsatzfahrzeugen vor Ort. Verletzt wurde glĂŒcklicherweise niemand. Auch ein Pferd, das durch seine Besitzerin wĂ€hrend des Einsatzes aus einem angrenzenden Stall in Sicherheit gebracht wurde, ĂŒberstand den Einsatz unbeschadet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Am Abend erfolgte durch vier EinsatzkrÀfte mit einem Löschfahrzeug noch eine Brandnachschau.
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