HZA-SW: Schweinfurter Zoll stoppt Welpenschmuggel auf der A3
16.09.2025 - 10:45:00Das ĂŒberprĂŒfte Fahrzeug wurde von einem Ehepaar gefĂŒhrt, das angab, aus RumĂ€nien zu stammen und in Frankreich zu leben. Nach eigenen Angaben hĂ€tten sie in RumĂ€nien Urlaub gemacht und befanden sich nun auf der RĂŒckreise nach Frankreich. Die fĂŒr einen Transport der Tiere erforderlichen veterinĂ€rrechtlichen Unterlagen und Bescheinigungen wie z.B. gĂŒltige Impfausweise konnten den EinsatzkrĂ€ften bei der Kontrolle nicht vorgelegt werden werden.
Die Welpen wurden daraufhin sichergestellt und an das zustĂ€ndige VeterinĂ€ramt ĂŒbergeben, das eine weitere Versorgung und Unterbringung veranlasste. Dort werden die Tiere nun medizinisch betreut und artgerecht untergebracht. Gegen die beiden Reisenden wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.500 Euro festgesetzt. Zudem muss sich das Ehepaar auf strafrechtliche Konsequenzen aufgrund des Verdachts des VerstoĂes gegen das Tierschutzgesetz einstellen.
"Die Welpen machten auf unsere EinsatzkrĂ€fte einen völlig verĂ€ngstigten Eindruck. Jeder gekaufte Welpe aus illegalem Handel unterstĂŒtzt ein System von TierquĂ€lerei und organisiertem Schmuggel. Solchen Machenschaften stellen wir uns entschieden entgegen", erklĂ€rte Benedikt Danz, Pressesprecher des Hauptzollamts Schweinfurt.
Hintergrundinfos:
Der illegale Handel mit Hundewelpen nimmt kontinuierlich zu. HÀufig stammen die Tiere aus osteuropÀischen LÀndern, werden unter schlechten Bedingungen transportiert und viel zu jung von ihren Muttertieren getrennt. Neben dem gesundheitlichen Risiko ist dies auch eine gravierende GefÀhrdung des Tierwohls. KÀuferinnen und KÀufer sollten beim Erwerb eines Haustieres besondere Vorsicht walten lassen und auf legale Nachweise achten.
RĂŒckfragen bitte an:
Hauptzollamt Schweinfurt
Pressestelle
Benedikt Danz
Tel.: 09721/6464-1030
E-Mail: [email protected]
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