Sicherheitstag in Sankt Augustin - Polizei zieht positive Bilanz
13.05.2026 - 12:08:36 | presseportal.deNeben einer deutlich sichtbaren Präsenz im öffentlichen Raum - zu Fuß, auf Fahrrädern und mit Streifenwagen - stand insbesondere die Überwachung des Straßenverkehrs im Fokus der Maßnahmen. Ziel war es unter anderem, das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu stärken.
Ein besonderes Augenmerk legten die Einsatzkräfte auf sogenannte "ungeschützte Verkehrsteilnehmer", darunter Fußgänger, Radfahrer sowie Nutzerinnen und Nutzer von E-Scootern. Gerade diese Verkehrsteilnehmer sind bei Unfällen einem erhöhten Risiko ausgesetzt.
Auch der Behördenleiter der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis, Landrat Sebastian Schuster, machte sich im Verlauf des Sicherheitstages persönlich ein Bild von den Maßnahmen vor Ort. An einer Kontrollstelle informierte er sich über die polizeilichen Kontrollen, suchte das Gespräch mit den eingesetzten Beamtinnen und Beamten und zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Einsatzkräfte. Dabei betonte er die besondere Bedeutung eines sicheren Miteinanders im Straßenverkehr und unterstrich, wie wichtig der Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer sei.
"Wer zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf einem E-Scooter unterwegs sei, trage im Falle eines Unfalls ein deutlich höheres Verletzungsrisiko. Gerade ungeschützte Verkehrsteilnehmende brauchen im Straßenverkehr besondere Aufmerksamkeit, denn schon kleine Unsicherheiten können große Folgen haben.", betonte Landrat Schuster.
Im Rahmen der Kontrollen überprüften die Einsatzkräfte mehr als 100 Fahrrad- und E-Scooterfahrer. Bei einem 16-jährigen Sankt Augustiner, der mit seinem E-Scooter auf der Arnold-Janssen-Straße unterwegs war, ergaben sich Hinweise auf Drogenkonsum. Dem Jugendlichen wurde eine Blutprobe entnommen und ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Anschließend wurde er an einen Erziehungsberechtigten übergeben.
Ein Radfahrer sowie ein E-Scooterfahrer nutzten während der Fahrt verbotswidrig ihr Mobiltelefon. Während der Radfahrer nach Zahlung eines Verwarnungsgeldes seine Fahrt fortsetzen konnte, wurde gegen den E-Scooterfahrer ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Darüber hinaus ahndeten die Beamtinnen und Beamten rund 20 weitere Verstöße im Zusammenhang mit Fahrrädern und E-Scootern, unter anderem wegen der unerlaubten Nutzung von Gehwegen.
Auch der motorisierte Verkehr wurde bei den Maßnahmen nicht außer Acht gelassen. An mehreren Kontrollstellen überprüften die Einsatzkräfte mehr als 340 Personen und Fahrzeuge. Dabei stellte die Polizei mittels Lasermessungen, überwiegend im Bereich von Schulen und Kindergärten, über 60 Geschwindigkeitsverstöße fest. In diesen Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt beziehungsweise Verwarnungsgelder erhoben.
Zudem nutzten 20 Autofahrer während der Fahrt verbotswidrig ihr Mobiltelefon. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet. Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte zahlreiche weitere Verkehrsverstöße fest, die ebenfalls mit Verwarnungsgeldern oder Ordnungswidrigkeitenanzeigen geahndet wurden.
Gemeinsam mit Kontrollkräften der RSVG überprüfte die Polizei zudem mehr als 1.400 Fahrgäste im öffentlichen Personennahverkehr. 86 Personen waren ohne gültigen Fahrausweis unterwegs und mussten ein erhöhtes Beförderungsentgelt entrichten. In mehreren Fällen unterstützte die Polizei bei der Feststellung der Personalien.
Im Rahmen des Sicherheitstages konnte außerdem ein offener Haftbefehl vollstreckt werden. Nachdem ein 40-jähriger Mann, der wegen Verkehrsdelikten gesucht worden war, seine Geldstrafe beglichen hatte, wurde er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Zivilfahnder der Polizei Rhein-Sieg wurden auf der Johannesstraße auf einen BMW aufmerksam, der mit drei Personen besetzt war. Im Rahmen der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen nicht zu dem BMW gehörten. Zudem ergaben sich Hinweise darauf, dass die Kennzeichen zuvor entwendet worden waren. Ein 21-jähriger Troisdorfer gab an, der BMW gehöre einem Freund. Weitere Angaben zur Person wollte er nicht machen. Zudem erklärte er, keine Kenntnis von der Herkunft der Kennzeichen gehabt zu haben. Die eingesetzten Beamten stellten das Fahrzeug sowie die Kennzeichen sicher. Gegen den 21-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung eingeleitet.
Neben repressiven Maßnahmen setzte die Polizei auch auf Prävention. Beamtinnen und Beamte der Kriminal- und Verkehrsunfallprävention führten in einem Einkaufszentrum an der Rathausallee zahlreiche Beratungsgespräche zu den Themen Einbruchschutz, Diebstahlsprävention sowie zum sicheren Umgang mit Pedelecs.
Polizeiführer Pascal Kröger zeigte sich am Ende des Tages äußerst zufrieden mit dem Verlauf des Einsatzes: "Der Sicherheitstag hat erneut gezeigt, wie wichtig eine sichtbare Polizeipräsenz und konsequente Kontrollen für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sind. Besonders freue ich mich über das große Engagement und die professionelle Zusammenarbeit aller eingesetzten Kräfte. Die Kolleginnen und Kollegen haben mit hoher Motivation und großer Professionalität hervorragende Arbeit geleistet." #RheinSiegSicher (Re)
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