KriminalitÀt, Polizei

Informationsabend zum Thema HÀusliche Gewalt - Polizei Buxtehude lÀdt ins Freizeithaus ein

14.04.2026 - 14:05:28 | presseportal.de

Stade - Die Veranstaltung:

POL-STD: Informationsabend zum Thema "HÀusliche Gewalt" - Polizei Buxtehude lÀdt ins Freizeithaus ein - Foto: presseportal.de

Am Dienstag, den 21.04.2026 findet ab 18:30 h ein Informationsabend zum Thema "HĂ€usliche Gewalt" im Freizeithaus Buxtehude, Geschwister-Scholl-Platz 1, 21614 Buxtehude statt.

Die Kriminalhauptkommissare Anett Friedrich und Johannes Droßbach vom Polizeikommissariat Buxtehude wollen in der Veranstaltung die Besucherinnen und Besucher aufklĂ€ren, ihnen Mut machen und fĂŒr das Thema sensibilisieren.

Teilnehmen können alle Interessierten ab 16 Jahre. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei.

Das Thema:

Der Eindruck, Gewalt spiele sich fernab des eigenen Umfeldes ab, kann trĂŒgerisch sein. Denn nicht jede Form von Gewalt - etwa psychische Misshandlung - ist auf den ersten Blick erkennbar. Sie findet hĂ€ufig in hĂ€uslicher und vertrauter Umgebung statt und die Opfer stehen nicht selten in einem AbhĂ€ngigkeitsverhĂ€ltnis zum TĂ€ter.

So mancher denkt: Gewalt spielt sich "irgendwo da draußen" ab - fernab vom persönlichen Umfeld.

Gerne werden Gewaltdelikte einschlĂ€gigen Kreisen zugeordnet, mit denen man weder gezielt noch zufĂ€llig BerĂŒhrungspunkte hat. Ein fĂŒr viele unvorstellbarer Gedanke ist, Gewalt könnte auch durch eine nahestehende Person ausgeĂŒbt werden. Genau das aber ist an der Tagesordnung.

Die Statistik belegt: Gerade dort, wo sich Menschen besonders sicher und geborgen fĂŒhlen, tritt Gewalt ĂŒberdurchschnittlich hĂ€ufig auf: In hĂ€uslicher und vertrauter Umgebung. Hier kommt es zur so genannten Sexuellen Gewalt - beispielsweise zu Gewaltandrohung, Sexueller Nötigung oder BeschrĂ€nkung der Bewegungsfreiheit.

Opfer von Gewalt sind in den meisten FÀllen Frauen, Kinder und Àltere Menschen. Ihnen allen gemeinsam ist eine soziale oder wirtschaftliche AbhÀngigkeit. HÀufig macht sich der TÀter auch die Hilflosigkeit seines Opfers zunutze.

Gewalt wird nicht nur körperlich, sondern oft auch in subtileren Formen psychisch ausgeĂŒbt. Sie reicht von der Kontrolle des Haushaltsgeldes bis zur Vergewaltigung oder im extremen Fall sogar bis zur Tötung. Auch Stalking, das in der Regel die AusĂŒbung von Macht und die Erlangung von Kontrolle ĂŒber die Opfer zum Ziel hat, fĂ€llt in diesen Bereich. Viele der subtileren Formen sind strafrechtlich nicht erfasst und von der jeweiligen Empfindung bzw. dem individuellen RollenverstĂ€ndnis von Opfer und TĂ€ter abhĂ€ngig.

RĂŒckfragen bitte an:

Polizeiinspektion Stade
Pressestelle
Rainer Bohmbach
Telefon: 04141/102-104
E-Mail: rainer.bohmbach@polizei.niedersachsen.de

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