FW-AUR: Vorgehen bei Flächenlagen im groß angelegten Praxistest
30.03.2026 - 09:00:32 | presseportal.deDen Kern der besonderen Aufbauorganisation im Fall einer zum Beispiel durch Unwetter ausgelösten Flächenlage bildet die Örtliche Einsatzleitung der Auricher Feuerwehren, welche aus Mitgliedern der Einsatzleitwagen-Besatzungen der Ortswehren Aurich und Sandhorst besteht. Ihnen obliegt im Ernstfall die Koordination der vorhandenen Rettungsmittel, um die in derartigen Situationen für gewöhnlich zu Häufe durch die Leitstelle übermittelten Hilfeersuchen im Stadtgebiet zu bewerkstelligen. Dabei gilt es in erster Linie, nach Dringlichkeit zu priorisieren und jede Notsituation mit dem geeigneten Mittel zur erforderlichen Zeit bedienen zu können. Um hierbei möglichst effizient vorgehen, vor allem aber auch schnell und zuverlässig kommunizieren zu können, erfolgt die Disposition der Einsatzaufträge über die Anwendung Fireboard des gleichnamigen Herstellers.
Im Rahmen des Übungsablaufs meldeten sich die involvierten Fahrzeuge der Ortsfeuerwehren zunächst an ihren Standorten einsatzbereit und bekamen ab 09:15 Uhr die fiktiven Einsatzmeldungen aus der im Feuerwehrhaus Sandhorst durch vier besetzte Arbeitsplätze betriebenen Örtlichen Einsatzleitung auf ihre Tablets übersendet. Nach Übernahme der Aufträge wurden die dort angegebenen Adressen angefahren und beim Erreichen des Zielorts eine entsprechende Rückmeldung der simuliert vorgefundenen Lage sowie etwaiger Tätigkeiten über die Software gegeben. Hierdurch kam die konzeptionell vorgesehene Entlastung des Funkverkehrs auch in der Praxis zum Tragen, sodass dieser für entsprechend dringliche Szenarien, beispielsweise bei akuter Gefährdung von Menschenleben, freigehalten wird und eine gezieltere Kommunikation möglich ist. Dank der notwendigen und an diesem Tag ebenfalls erstmalig in dieser Dimension hinsichtlich ihrer flächendeckenden Zuverlässigkeit getesteten Mobilfunkanbindung der Endgeräte ist zudem eine Standortlokalisierung möglich, was bei der Auftragszuweisung entsprechende Berücksichtigung findet, um idealerweise stets das nächstgelegene verfügbare Einsatzmittel zu entsenden.
Gut zwei Stunden lang wurde die Vorgehensweise am Samstagvormittag anhand von insgesamt 180 generierten Szenarien im gesamten Auricher Stadtgebiet intensiv getestet. Anschließend trafen sich alle Teilnehmenden zu einer Nachbesprechung im Feuerwehrhaus Sandhorst. Die hierbei übermittelten Rückmeldungen bestätigten den insgesamt positiven ersten Eindruck von Übungsleitung und -beobachtern, sodass die Zielsetzung des Tages als vollends erreicht eingestuft werden konnte. Das übermittelte Feedback vonseiten der Einsatzkräfte wie auch aus der Örtlichen Einsatzleitung wird in den kommenden Wochen und Monaten hinsichtlich der Fehlerbeseitigung und möglichen Optimierungen durch die zuständigen Akteure aufgearbeitet und in die Anwendung übernommen, um die Vorgehensweise weiterhin bestmöglich erproben und für den jederzeit auftretenden Ernstfall bereithalten zu können, wenn die Funktionalität auf Anhieb gewährleistet sein muss, um auch einer Vielzahl gleichzeitig in Not geratenen Menschen schnellst- und bestmöglich zur Hilfe kommen zu können.
Auskunft erfolgte durch/Rückfragen bitte an:
Freiwillige Feuerwehr Aurich
Sönke Geiken
Stadtfeuerwehr-Pressesprecher
Telefon: 0176 70268947
E-Mail: presse@feuerwehr-aurich.de
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