LKA-BW: Gemeinsame Pressemitteilung des PolizeiprÀsidiums Freiburg und des Landeskriminalamts BW zu der aktuellen Serie von Geldautomatensprengungen im ZustÀndigkeitsbereich des PolizeiprÀsidiums Freiburg
30.04.2024 - 15:00:50"Auf Grund der Vielzahl der Taten haben das Landeskriminalamt Baden-WĂŒrttemberg (LKA BW) und das PolizeiprĂ€sidium Freiburg eine Ermittlungskooperation gebildet. Beim LKA BW laufen bereits landesweit alle wichtigen Informationen zu diesem KriminalitĂ€tsphĂ€nomen zusammen. Das LKA BW fungiert hier nicht nur als Ansprechstelle, sondern fĂŒhrt die tĂ€ter- und strukturbezogenen Ermittlungen zentral und kooperiert dabei eng mit nationalen und internationalen Partnern. Denn nur so kann diesem PhĂ€nomen adĂ€quat begegnet und mögliche TatzusammenhĂ€nge und TĂ€tergruppierungen identifiziert werden", so LKA-PrĂ€sident Andreas Stenger.
Im Zuge der langwierigen Ermittlungen werden regelmĂ€Ăig alle verdeckten und offenen, strafprozessualen und kriminaltechnischen Möglichkeiten ausgeschöpft. Zur AufklĂ€rung der FĂ€lle werden auch Spezialeinheiten hinzugezogen, um den professionell agierenden TĂ€terbanden das Handwerk zu legen.
Das PolizeiprĂ€sidium Freiburg hat insbesondere die nĂ€chtlichen StreifentĂ€tigkeiten im Bereich der Geldausgabeautomaten konzentriert und verstĂ€rkt. Das PolizeiprĂ€sidium Einsatz unterstĂŒtzt diese MaĂnahmen mit einem Polizeihubschrauber, der zu bestimmten Zeiten im Einsatzraum zur VerfĂŒgung steht.
Die Expertinnen und Experten der LandesprĂ€vention beim LKA BW und des PolizeiprĂ€sidiums Freiburg befinden sich mit Analysen und Konzepten zum Schutz der Geldausgabeautomaten der Kreditinstitute bereits in der Umsetzung konkreter Beratungs- und PrĂ€ventionsmaĂnahmen, welche die Tatbegehung erschweren und mögliche Tatanreize reduzieren sollen. Die Umsetzung der Empfehlungen in konkrete SicherungsmaĂnahmen kann nur im gemeinsam Zusammenwirken mit den Banken erzielt werden.
Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, dass beispielsweise die Verwendung von EinfĂ€rbe-Systemen, die nĂ€chtliche SchlieĂung der AutomatenrĂ€umlichkeiten, bauliche und elektronische Sicherungseinrichtungen oder die nĂ€chtliche Leerung der Automaten MaĂnahmen sind, die Taten verhindern bzw. Tatanreize massiv senken.
"Die PrĂ€vention und die Ermittlungen im Kontext der Angriffe und Sprengungen auf Geldautomaten sind sehr komplex", sagt PolizeivizeprĂ€sident des PolizeiprĂ€sidiums Freiburg, Matthias Zeiser. "Wir haben mit den Banken die Zusammenarbeit weiter intensiviert. Der Schutz der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, die PrĂ€vention sowie die Ermittlungen und AufklĂ€rung der Sprengungen haben fĂŒr uns hohe PrioritĂ€t."
Dass die Zentralisierung der Ermittlungen und Ermittlungskooperationen in diesem Deliktsbereich zum Erfolg fĂŒhren, zeigen beispielsweise die Festnahmen, ĂŒber die wir in der Vergangenheit berichtet haben:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110980/5659187, https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110980/5647279, https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110980/5613683, https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110980/5431527.
Gegen die nunmehr 16 GAA-Sprenger wird aktuell vor dem Landgericht Bamberg Anklage erhoben. Zuvor waren zentral durch die Staatsanwaltschaft Bamberg und die LandeskriminalĂ€mter Bayern und Baden-WĂŒrttemberg gemeinsam die Ermittlungen in einer Kooperation gefĂŒhrt worden.
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E-Mail: pressestelle-lka@polizei.bwl.de
Telefon: 0711 5401-2044
PolizeiprÀsidium Freiburg
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E-Mail: freiburg.pressestelle@polizei.bwl.de
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