KriminalitÀt, Polizei

Taschendiebe in der Innenstadt aktiv: Polizei gibt PrÀventionstipps

15.06.2026 - 14:13:34 | presseportal.de

Offenbach - (lei) Sie nutzen einen kurzen Moment der Unaufmerksamkeit, das GedrÀnge in GeschÀften oder die Enge eines Fahrstuhls: Taschendiebe haben in den vergangenen Wochen in der Offenbacher Innenstadt wiederholt ihr Unwesen getrieben. Seit Mitte MÀrz registrierte die Polizei insgesamt mehr als ein Dutzend FÀlle solcher Taten - allein die HÀlfte davon ereignete sich seit dem 1. Juni.

POL-OF: Taschendiebe in der Innenstadt aktiv: Polizei gibt PrÀventionstipps - Bild: presseportal.de
POL-OF: Taschendiebe in der Innenstadt aktiv: Polizei gibt PrÀventionstipps - Bild: presseportal.de

Betroffen waren ĂŒberwiegend Frauen. Den Opfern wurden die Portemonnaies meist unbemerkt aus Taschen entwendet, die direkt am Körper getragen wurden. In anderen FĂ€llen nutzten die TĂ€ter das GedrĂ€nge oder lenkten ihre Opfer durch Anrempeln ab, um an die Beute zu gelangen.

Mehrere der jĂŒngsten Taten ereigneten sich in der FußgĂ€ngerzone rund um die Frankfurter Straße. So bemerkte eine Frau am Samstag, 6. Juni, erst nach ihrem Einkaufsbummel, dass ihr Portemonnaie aus dem auf dem RĂŒcken getragenen Rucksack gestohlen worden war. Da sie zuvor mehrere GeschĂ€fte besucht hatte, lĂ€sst sich der genaue Tatort bislang nicht eingrenzen.

Am Dienstagnachmittag, 9. Juni, nutzten Unbekannte einen kurzen Moment der Unachtsamkeit am Aliceplatz aus und entwendeten einer jungen Mutter die Geldbörse aus dem Kinderwagen.

Ebenfalls aus einem Rucksack verschwand am Donnerstagmittag, 11. Juni, die Geldbörse einer Frau, die sich zuvor in verschiedenen GeschÀften im Zentrum aufgehalten hatte.

Ganz offensichtlich geschickt gingen TĂ€ter am Freitag, 12. Juni, vor. Eine Frau besuchte an dem Morgen eine Arztpraxis in der Frankfurter Straße und nutzte den Fahrstuhl. Kurz nachdem sie diesen verlassen hatte, wurde sie von einer anderen Person auf ihren geöffneten Rucksack hingewiesen. Dabei stellte sie fest, dass ihre Geldbörse fehlte. Vor dem Betreten des Aufzugs hatte sie diese noch in ihrem Rucksack verstaut. WĂ€hrend der Fahrt befanden sich mehrere Personen im Fahrstuhl, von denen eine oder mehrere verantwortlich sein könnten.

Dass Taschendiebe nicht nur in GeschĂ€ften oder Menschenansammlungen aktiv sind, zeigen zudem zwei FĂ€lle aus dem April. Zwei Frauen hatten sich am spĂ€ten Nachmittag jeweils kurz auf ParkbĂ€nken am Marktplatz beziehungsweise in der Taunusstraße niedergelassen. Wenig spĂ€ter bemerkten sie das Fehlen ihrer Handtaschen.

Aus diesem Anlass gibt die Kriminalpolizei gezielt Tipps, wie man es Taschendieben schwer machen kann:

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