Produktpiraterie, KriminalitÀt

ZOLL-E: Zollfahndung Essen Rekordzahlen und konsequentes Vorgehen gegen organisierte KriminalitĂ€t im Jahr 2025/ BetĂ€ubungsmittelkriminalitĂ€t verdoppelt/ Rekordwert von ĂŒber 27 Tonnen Drogen sichergestellt

12.05.2026 - 14:00:00 | presseportal.de

Essen/Duisburg/MĂŒnster/Dortmund/Moers/DĂŒsseldorf/Aachen/Köln/Kleve/Nordhorn/Bad Bentheim/Oldenburg/OsnabrĂŒck/Sauerland/NRW/Emsland - Zollfahndungsamt Essen - Rekordzahlen und konsequentes Vorgehen gegen organisierte KriminalitĂ€t im Jahr 2025

ZOLL-E: Zollfahndung Essen Rekordzahlen und konsequentes Vorgehen gegen organisierte KriminalitĂ€t im Jahr 2025/BetĂ€ubungsmittelkriminalitĂ€t verdoppelt/Rekordwert von ĂŒber 27 Tonnen Drogen sichergestellt - Foto: presseportal.de
ZOLL-E: Zollfahndung Essen Rekordzahlen und konsequentes Vorgehen gegen organisierte KriminalitĂ€t im Jahr 2025/BetĂ€ubungsmittelkriminalitĂ€t verdoppelt/Rekordwert von ĂŒber 27 Tonnen Drogen sichergestellt - Foto: presseportal.de

"Im Jahr 2025 erzielte das Zollfahndungsamt Essen bedeutende Erfolge bei der BekĂ€mpfung internationaler Schmuggelnetzwerke und Steuerhinterziehung und leistete damit einen wesentlichen Beitrag bei der BekĂ€mpfung der schweren strukturellen und organisierten KriminalitĂ€t durch die Zollverwaltung." Regierungsdirektorin Carolin MĂŒller, Vertreterin der Leitung des Zollfahndungsamtes Essen, hob die Rolle der Behörde als wichtige Ermittlungsinstanz im Kampf gegen schwere strukturelle und organisierte Finanz- und ZollkriminalitĂ€t in NRW und darĂŒber hinaus hervor. Diese Erkenntnisse wurden heute in den Jahresergebnissen veröffentlicht.

"Mit ĂŒber 11.000 eingeleiteten Ermittlungsverfahren - mehr als die HĂ€lfte aller bundesweiten Zollfahndungsverfahren - konnte die Behörde ihre SchlĂŒsselrolle im Bereich der BekĂ€mpfung von BetĂ€ubungsmittel- und VerbrauchsteuerkriminalitĂ€t, Schmuggel und Finanzdelikten erneut unter Beweis stellen", fĂŒhrt die Behördenleitung weiter aus.

Klare Schwerpunkte - gezielte Wirkung

Die Ermittlungen konzentrierten sich auf BetÀubungsmittelkriminalitÀt, Verbrauchsteuern, Schmuggel, Produktpiraterie sowie GeldwÀsche und Steuerhinterziehung. Von 25 Verfahren im Bereich der organisierten KriminalitÀt betrafen allein 19 die Bereiche Tabak- und RauschgiftkriminalitÀt.

"Die Ergebnisse zeigen klar: Wir gehen entschlossen gegen internationale Schmuggelstrukturen, Steuerhinterziehung und organisierte KriminalitĂ€t vor", erklĂ€rt Regierungsdirektorin Carolin MĂŒller, Vertreterin der Behördenleitung. "Das Zollfahndungsamt Essen leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur inneren Sicherheit und zur Sicherung staatlicher Einnahmen."

Rekord bei Drogen

Die BekÀmpfung der BetÀubungsmittelkriminalitÀt markiert einen Schwerpunkt mit deutlichen ZuwÀchsen:

Besonders hervorzuheben ist die Sicherstellung von rund 23 Tonnen Cannabis. Trotz geĂ€nderter Rechtslage bleibt die illegale Einfuhr ein zentraler Schwerpunkt der Strafverfolgung. Ein Großteil der Sendungen wurde ĂŒber internationale Post- und Frachtwege eingefĂŒhrt.

Auch bei synthetischen Drogen wurden erhebliche Mengen festgestellt, darunter Amphetamin, Methamphetamin sowie neue psychoaktive Stoffe in deutlich gestiegenem Umfang.

Schlag gegen organisierte SteuerkriminalitÀt

Im Deliktsbereich Verbrauchsteuern sind die Ermittlungszahlen zum Vorjahr konstant geblieben. Die Menge der sichergestellten Zigaretten hat sich jedoch mehr als verdoppelt. Hintergrund ist die Aushebung eines illegalen Zigarettenherstellungsbetriebs im MĂ€rz 2025 in DĂŒsseldorf. Die Anlage von industriellem Ausmaß umfasste Lager- und Produktionsstrukturen. Hier wurden 32 Millionen Zigaretten sichergestellt. Der Steuerschaden wird auf etwa 54 Millionen Euro ge-schĂ€tzt. Weitere Informationen finden Sie unter Pressemitteilungen auf www.zoll.de.

Parallel dazu gewinnt die BekĂ€mpfung von SteuerverstĂ¶ĂŸen im Zusammenhang mit E-Zigaretten und sogenannten Substituten weiter an Bedeutung. Die Zahl entsprechender Ermittlungsverfahren ist deutlich angestiegen.

Zölle und WirtschaftskriminalitÀt: Fokus auf Antidumping

Ein weiterer Schwerpunkt lag im Bereich Zölle und WirtschaftskriminalitĂ€t. Die BekĂ€mpfung von WirtschaftskriminalitĂ€t im Zusammenhang mit Antidumpingmaßnahmen der EuropĂ€ischen Union blieb auf konstant hohem Niveau. Die Ermittlungszahlen bewegten sich auf dem Niveau des Vorjahres und unterstreichen die anhaltende Relevanz dieses Deliktsbereichs. Ziel ist es insbesondere, Wettbewerbsverzerrungen durch Umgehung von Einfuhrabgaben konsequent zu unterbinden und faire Marktbedingungen zu sichern.

Zunahme bei Waffen und Pyrotechnik

Im Bereich der Verbote und BeschrÀnkungen zeigt sich eine verÀnderte Lageentwicklung:

Insbesondere der internationale Onlinehandel trĂ€gt zur VerfĂŒgbarkeit verbotener oder erlaubnispflichtiger Produkte bei.

GeldwÀsche und Abschöpfung im Visier

Trotz des Trends zu bargeldlosen Zahlungen bleibt Bargeld ein zentrales Mittel krimineller Gruppen. 2025 konnten fast neun Millionen Euro im Rahmen von 221 GeldwĂ€scheverfahren gesichert werden. ZusĂ€tzlich konnten im Rahmen der Vermögensabschöpfung rund zehn Millionen Euro eingezogen werden. Das Motto bleibt: Straftaten dĂŒrfen sich nicht lohnen.

Transparenz und Information

Die detaillierten Jahresergebnisse finden Sie in der ebenfalls veröffentlichten Datei "ZFA Essen - Jahresstatistik 2025".

RĂŒckfragen bitte an:

Zollfahndungsamt Essen
Pressesprecherin
Heike Sennewald
Telefon: 0201 10281130
Mobil: 0151 - 6469 5153
Fax: 0201 10281190
E-Mail: presse@zfae.bund.de
www.zoll.de

Original-Content von: Zollfahndungsamt Essen ĂŒbermittelt durch news aktuell

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