NRW, HAM

Innenminister wollen Schutz kritischer Infrastruktur ausbauen

09.01.2026 - 20:41:39

Als Reaktion auf den Anschlag auf die Berliner Stromversorgung fordern Bund und LĂ€nder ein robusteres Vorgehen gegen linke GewalttĂ€ter und Konsequenzen fĂŒr den Schutz kritischer Infrastruktur."Unsere zivile Verteidigung muss in gleichem Maße wachsen wie unsere militĂ€rischen AbwehrkrĂ€fte", sagte Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD), der seit Anfang des Jahres auch Chef der Innenministerkonferenz der LĂ€nder ist, der "Welt am Sonntag".

"In Sachen kritischer Infrastruktur sollten wir zukĂŒnftig genau abwĂ€gen, wie transparent wir mit sensiblen Informationen zu Strom- und Energieversorgung umgehen."

Das sieht auch der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Marc Henrichmann (CDU), so. "Das lange Wegsehen der vergangenen Jahre rÀcht sich nun, etwa dort, wo detaillierte PlÀne zu Strom- und Wasserleitungen, Verwaltungsstrukturen oder digitalen Netzen öffentlich einsehbar sind", sagte er. Das sei unter heutigen Bedingungen zu einem Sicherheitsrisiko geworden. "Kritische Infrastruktur darf nicht lÀnger bis ins Detail offenliegen", sagte der CDU-Politiker.

"Die Antwort auf diese Taten muss klar sein: konsequente Strafverfolgung, besserer Schutz Kritischer Infrastruktur und null Toleranz gegenĂŒber Sabotage", sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU). "Wer unsere Sicherheit angreift, greift unsere Demokratie an. Das muss Konsequenzen haben."

@ dts-nachrichtenagentur.de