Sozialverband beklagt Bildungsungerechtigkeiten wegen Einkommen
10.08.2025 - 01:00:00"Denn wĂ€hrend die Mehrheit mit prall gefĂŒllter SchultĂŒte oder perfekt ausgestattetem Ranzen ins neue Schuljahr geht, wĂ€chst jedes fĂŒnfte Schulkind in Armut auf", so Engelmeier. Dass in den neuen Bundeshaushalt mehr Investitionen in Schulen fĂŒr moderne Lernmittel und digitale Ausstattung eingestellt worden seien, begrĂŒĂte Engelmeier. Aber auch barrierefreie SchulgebĂ€ude und inklusive Lernumgebungen, sowie kostenfreie Lehrmittel mĂŒssten selbstverstĂ€ndlich sein. "Dazu brauchen wir bessere Arbeitsbedingungen fĂŒr schulĂ€rztliche, psychologische und sozial- sowie sonderpĂ€dagogische UnterstĂŒtzung sowie schlicht mehr LehrkrĂ€fte", forderte sie. Die SoVD-Chefin plĂ€dierte auch fĂŒr mehr zielgerichtete Angebote fĂŒr die SchĂŒler. "Ein Erfolgsfaktor liegt zudem in kostenfreier Nachhilfe und gezielter UnterstĂŒtzung fĂŒr benachteiligte Kinder - unabhĂ€ngig von Leistungsstand und Herkunft", sagte sie. Nur Bildung könne den Teufelskreis der Armut durchbrechen. "Es ist höchste Zeit, dass wir Bildung gerecht, modern und barrierefrei gestalten und sie zur PrioritĂ€t machen", forderte Engelmeier. Am Montag starten Sachsen, ThĂŒringen und Sachsen-Anhalt als erste BundeslĂ€nder in das neue Schuljahr.


