Ataman, VorschlÀge

Ataman will VorschlÀge gegen Altersdiskriminierung vorlegen

Veröffentlicht am: 22.04.2025 um 00:00 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS

Ferda Ataman, UnabhĂ€ngige Bundesbeauftragte fĂŒr Antidiskriminierung, will der neuen Bundesregierung VorschlĂ€ge fĂŒr den besseren Schutz gegen Altersdiskriminierung unterbreiten.

Älteres Paar (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Älteres Paar (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Altersdiskriminierung ist ein grĂ¶ĂŸeres Problem, als uns bewusst ist", sagte sie der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). "Es ist von den bisherigen Regierungen - völlig zu Unrecht - konsequent vernachlĂ€ssigt worden." Die Antidiskriminierungsbeauftragte wies darauf hin: "Bei der Antidiskriminierungsstelle sind im vergangenen Jahr 1.091 Beratungsanfragen zu Altersdiskriminierung eingegangen." "Vor allem Altersgrenzen gehören auf den PrĂŒfstand".

Sie stellte die Frage: "Warum darf jemand ĂŒber 70 nicht mehr als Notar arbeiten, aber Bundeskanzler fĂŒr 83 Millionen Menschen sein? Stereotype und negative Klischees ĂŒber Ă€ltere Menschen sind keine Bagatelle: Wenn immer noch viele Arbeitgebende glauben, Ă€ltere Kollegen seien eine Belastung am Arbeitsplatz, dann ist das nicht nur unfair, sondern schadet der Wirtschaft." Ataman fĂŒgte hinzu: "Im Koalitionsvertrag finden sich einige sehr wichtige AnkĂŒndigungen zu Altersdiskriminierung. Es darf hier aber nicht wie bei der Ampel-Koalition bei bloßen Lippenbekenntnissen bleiben. Ich werde der neuen Regierung konkrete VorschlĂ€ge unterbreiten, wie sie den Schutz vor Diskriminierung verbessern kann. Dazu gehören aus meiner Sicht erleichterte Klagemöglichkeiten fĂŒr Betroffene und mehr Zeit, um gegen Diskriminierungen vorzugehen."

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