MĂ€nner in jĂŒngeren Altersgruppen in der Ăberzahl
14.11.2023 - 09:12:30Hauptgrund fĂŒr das GeschlechterverhĂ€ltnis ist der deutliche FrauenĂŒberschuss in der Altersgruppe 65+ mit 786 MĂ€nnern je 1.000 Frauen. Dagegen gibt es in den Altersgruppen bis unter 50 Jahre jeweils mehr MĂ€nner als Frauen: Am höchsten ist der MĂ€nneranteil bei den 18- bis 29-JĂ€hrigen: 1.086 junge MĂ€nner kommen hier auf 1.000 junge Frauen. FĂ€llt schon deutschlandweit der MĂ€nneranteil je nach Altersgruppe unterschiedlich aus, so zeigt sich dies auf Ebene der BundeslĂ€nder noch deutlicher: Mit Blick auf die Gesamtbevölkerung leben anteilig am meisten MĂ€nner in Baden-WĂŒrttemberg mit durchschnittlich 984 Einwohnern je 1.000 Einwohnerinnen. Am deutlichsten in der Unterzahl sind die MĂ€nner dagegen in Schleswig-Holstein, wo durchschnittlich 956 Einwohner pro 1.000 Einwohnerinnen leben. Betrachtet man einzelne Altersgruppen, zeigt sich wiederum ein anderes Bild: Bei den 18- bis 29-JĂ€hrigen ist der MĂ€nnerĂŒberschuss in den ostdeutschen BundeslĂ€ndern Sachsen-Anhalt (1.146 MĂ€nner je 1.000 Frauen), ThĂŒringen (1.137 MĂ€nner je 1.000 Frauen) und Brandenburg (1.128 MĂ€nner je 1.000 Frauen) am höchsten. In der Unterzahl sind MĂ€nner in dieser Altersgruppe nur in Berlin (995 MĂ€nner je 1.000 Frauen) und Hamburg (998 MĂ€nner je 1.000 Frauen). Mit zunehmendem Alter der Bevölkerung geht der MĂ€nneranteil zurĂŒck: Sind in der Altersgruppe der 30- bis 49-JĂ€hrigen noch in den meisten BundeslĂ€ndern die MĂ€nner in der Ăberzahl, so trifft das bei den 50- bis 64-JĂ€hrigen nur noch auf die ostdeutschen BundeslĂ€nder ThĂŒringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg zu. Bei der Altersgruppe 65+ weisen dann alle BundeslĂ€nder einen hohen FrauenĂŒberschuss in der Bevölkerung auf.


