Bundesweit, ImpfschÀden

Bundesweit 467 ImpfschÀden anerkannt - Tausende AntrÀge offen

22.01.2024 - 01:08:47

Bei 467 von rund 65 Millionen gegen Covid-19 geimpften Menschen in Deutschland wurde inzwischen ein Impfschaden behördlich anerkannt.

Das geht aus einer Abfrage der "Neuen OsnabrĂŒcker Zeitung" (NOZ) unter den zustĂ€ndigen Behörden aller 16 BundeslĂ€nder hervor. Allerdings hatten 11.827 Menschen einen Antrag auf Anerkennung eines Schadens durch die Corona-Impfung gestellt. Mehr als 5.000 AntrĂ€ge wurden abgelehnt, 5.597 AntrĂ€ge wurden noch gar nicht bearbeitet.

658 AntrĂ€ge haben sich aus anderen GrĂŒnden erledigt. 467 positive Bescheide ĂŒber ImpfschĂ€den bei 6.230 bereits bearbeiteten AntrĂ€gen entspricht einer Anerkennungsquote von immerhin 7,5 Prozent, die tatsĂ€chliche Zahl könnte sich also bei 900 einpendeln, aber auch deutlich höher liegen. Ein Grund fĂŒr den enormen Antragsstau ist nach Angaben des nordrhein-westfĂ€lischen Gesundheitsministeriums ein Mangel an Gutachtern. Problematisch sei auch, "dass in der medizinischen Wissenschaft derzeit nur ein unvollstĂ€ndiger Wissensstand ĂŒber gesicherte ZusammenhĂ€nge zwischen den Schutzimpfungen gegen Covid-19 und einzelnen Erkrankungsbildern besteht", erklĂ€rte ein Ministeriumssprecher gegenĂŒber der NOZ. Geimpfte, die sechs Monate nach ihrer Impfung ĂŒber GesundheitsschĂ€den klagen, können beim zustĂ€ndigen Versorgungsamt ihres Bundeslandes die Anerkennung eines Impfschadens und EntschĂ€digung beantragen. Bei 11.827 AntrĂ€gen heißt das, dass 0,018 Prozent der Geimpften einen solchen Antrag gestellt haben.

@ dts-nachrichtenagentur.de