Dobrindt, SpÀh-Software

Dobrindt verteidigt umstrittene SpÀh-Software von Palantir

26.08.2025 - 00:01:00

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) verteidigt die umstrittene SpÀh-Software des US-Unternehmens Palantir.

"Ich habe kein StörgefĂŒhl gegenĂŒber einer Software, nur weil sie vom Anbieter Palantir kommt. Mir geht es darum, dass wir Verbrechen aufklĂ€ren und weitere verhindern können", sagte der CSU-Politiker dem "Stern". Gutachten des Fraunhofer-Instituts hĂ€tten zudem den Vorwurf widerlegt, dass es zu DatenabflĂŒssen in die USA kommen könne.

"Darum kann ich die Aufregung um diese Software nicht nachvollziehen", so Dobrindt weiter. Das mithilfe von KI arbeitende Programm steht in der Kritik, weil mit seiner Hilfe die US-Einwanderungsbehörde in Echtzeit Menschen verfolgt, der umstrittene FirmengrĂŒnder Peter Thiel gilt zudem als enger Trump-Vertrauter. Das Bundesinnenministerium erarbeitet derzeit die Rechtsgrundlagen zur EinfĂŒhrung einer neuen Plattform zur automatisierten Datenanalyse. "Das geschieht technologie- und anbieteroffen." Neue digitale Befugnisse und der Einsatz von KI wĂŒrden die 55.000 Bundespolizisten stark entlasten, so der Minister. Sowohl das neue Bundespolizeigesetz als auch das Bundeskriminalamtsgesetz befĂ€nden sich bereits in der Ressortabstimmung. Beide GesetzentwĂŒrfe sollen "im Laufe der nĂ€chsten Wochen" dem Kabinett vorgelegt werden.

@ dts-nachrichtenagentur.de