EU erzielt Einigung fĂŒr geringere Umweltschutz-Auflagen fĂŒr Bauern
11.11.2025 - 08:48:07Zudem soll die Zahl der Kontrollen vor Ort verringert werden. Die Einigung sieht auĂerdem vor, dass die Zahlungen an Kleinbauern steigen sollen und der Prozentsatz fĂŒr vorgezogene Direktzahlungen erhöht werden soll. Landwirte sollen darĂŒber hinaus stĂ€rker von Risikomanagementinstrumenten profitieren. Die Reform tritt nur in Kraft, wenn der Rat und das EuropĂ€ische Parlament jeweils dafĂŒr stimmen. Nach einer ersten EinschĂ€tzung der EU-Kommission könnten damit die Kosten fĂŒr Landwirte um bis zu 1,6 Milliarden Euro gesenkt werden und die Verwaltungen der EU-Mitgliedsstaaten könnten rund 200 Millionen Euro einsparen. "Diese Vereinbarung bringt mehr UnterstĂŒtzung fĂŒr Landwirte, effizientere Vorschriften fĂŒr nationale Behörden und klarere Umweltleitlinien, sodass bewĂ€hrte Verfahren gefördert werden, anstatt durch Unklarheiten oder BĂŒrokratie bestraft zu werden", sagte der sozialdemokratische EU-Abgeordnete AndrĂ© Rodrigues, der die Reform fĂŒr das EU-Parlament verhandelt hat. Man habe den Landwirten zugehört und setze ihre Anliegen in konkrete Lösungen um. Marie Bjerre, EU-Ministerin von DĂ€nemark, erklĂ€rte, man mache den Agrarsektor wettbewerbsfĂ€higer. "Es ist wichtig, die Landwirtschaft in Europa zu vereinfachen, da dies dazu beitrĂ€gt, dass die Agrarindustrie wĂ€chst und stĂ€rker wird", sagte die Vertreterin der dĂ€nischen RatsprĂ€sidentschaft.


