Bund reagiert auf Bedrohung durch russische Schattenflotte
02.04.2025 - 08:25:37
Um sofort Informationen ĂŒber potenziell feindliche Schiffe auf hoher See zu erhalten, hat die zustĂ€ndige Behörde die Bedingungen fĂŒr den Betrieb von Offshore-Windparks geĂ€ndert, berichtet die "Bild".
Das Bundesamt fĂŒr Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg richtet sich demnach im neuen FlĂ€chennutzungsplan an die Betreiber, damit sie die Einrichtung von Radarstationen auf den Plattformen prĂŒfen. Diese Anlagen können auch Schiffe oder Drohnen aufklĂ€ren, die ihre Navigations- und Schiffsdaten ausgeschaltet haben.
BSH-Experte Nico Nolte sagte der Zeitung: "Die Daten dienen in erster Linie der Sicherung der Verkehrswege. Sie landen aber auch im maritimen Sicherheitszentrum in Cuxhaven."
Dort sitzen unter anderem Bundespolizei, Marine und Havariekommando - diese könnten auf Angriffe sofort reagieren und Sabotage an Unterwasserkabeln und Konverter-Plattformen bekÀmpfen.


