Grötsch, Vorgehen

Grötsch pocht auf Vorgehen gegen AfD-Mitglieder bei der Polizei

10.06.2025 - 00:00:00

Der Bundespolizeibeauftragte Uli Grötsch hat ein stÀrkeres Vorgehen gegen mögliche AfD-Mitglieder bei der Bundespolizei gefordert.

Eine AfD-Mitgliedschaft und eine TÀtigkeit als Polizeibeamter "sind nicht miteinander vereinbar", sagte Grötsch der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). "Die AfD hat es nun ja auch schriftlich vom Verfassungsschutz bekommen, dass sie eine rechtsextreme Partei ist", erklÀrte er. Der Gesetzgeber habe schon im November 2023 mit einer klaren Intention das Bundesdisziplinarrecht geÀndert.

Auf die Frage, ob das Recht stĂ€rker angewendet werden mĂŒsse, antwortete Grötsch: "Ja. Das erwarte ich." Eine Mitgliedschaft mit sichtbarem Engagement fĂŒr die AfD mĂŒsse "die Entfernung aus dem Dienst zur Folge haben", sagte er. "Engagement heißt fĂŒr mich, man setzt sich offen fĂŒr die Partei ein, kandidiert fĂŒr den Gemeinde- oder Stadtrat oder gar fĂŒr den Bundestag."

@ dts-nachrichtenagentur.de