Schaustellerbund fĂŒr Waffenverbotszonen um WeihnachtsmĂ€rkte
30.10.2024 - 00:00:00
"Wir rufen dazu auf, WeihnachtsmÀrkte zu Waffenverbotszonen zu erklÀren", sagte PrÀsident Albert Ritter der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe).
Dann könnten Polizei und Behörden Taschenkontrollen durchfĂŒhren. Die Erfahrung zeige, "dass es erhebliche Fundzahlen bei Kontrollen an den EingĂ€ngen gibt", ergĂ€nzte Ritter.
"Dinge sind dabei, die auf einer Kirmes, einem Volksfest oder einem Weihnachtsmarkt absolut nicht zu suchen haben." AuĂerdem befĂŒrworte man die zeitlich begrenzte VideoĂŒberwachung. "Datenschutz darf kein Schutzschirm fĂŒr TĂ€ter sein", sagte Ritter. Nach dem Attentat von Solingen seien die Sicherheitskonzepte bereits noch einmal verstĂ€rkt worden. "Alles Menschenmögliche wird getan, um die WeihnachtsmĂ€rkte so sicher wie möglich zu machen", sagte der PrĂ€sident des Schaustellerbunds. Laut Verband öffnen die ersten WeihnachtsmĂ€rkte schon Anfang November. Traditioneller Start ist Mitte bis Ende November. In diesem Jahr geht der Schaustellerbund von 3.250 WeihnachtsmĂ€rkten bundesweit mit rund 160 Millionen Besuchern aus.


