StĂ€dtetag fordert bundesweites Nachtfahrverbot fĂŒr MĂ€hroboter
06.04.2026 - 01:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de
Sie sind auch auf diese GrĂŒnflĂ€chen im unmittelbaren Wohnumfeld angewiesen", sagte Claudia Kalisch, VizeprĂ€sidentin des Deutschen StĂ€dtetages und OberbĂŒrgermeisterin von LĂŒneburg, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. StĂ€dte seien inzwischen ErsatzlebensrĂ€ume fĂŒr viele Tiere, da LebensrĂ€ume in der freien Natur verloren gehen. Ein bundesweites Nachtfahrverbot sei deshalb "konsequenter Schutz".
Kalisch sieht auch die Hersteller der GerĂ€te in der Pflicht. Der StĂ€dtetag appelliere an die Hersteller, "Lösungen zu finden, damit Kleintiere durch MĂ€hroboter nicht weiter gefĂ€hrdet werden", sagte sie weiter. Auch BĂŒrger könnten aktiv am Schutz der Kleintiere mitarbeiten, indem sie ihre GerĂ€te so einstellen, dass sie nicht nachts fahren. "Das ist ein wichtiger Baustein, um die Tiere zu schĂŒtzen und die LebensqualitĂ€t in der Stadt durch Artenvielfalt zu bereichern." Gerade Igel seien durch MĂ€hroboter besonders gefĂ€hrdet, weil sie sich bei Gefahr instinktiv zusammenrollen, anstatt zu fliehen.
news | 69083382 |

