DWD meldet zweitsonnigsten MĂ€rz seit Aufzeichnungsbeginn
31.03.2025 - 12:47:59
Nach ersten Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) war es der zweitsonnigste MĂ€rz seit Messbeginn mit durchschnittlich 199 Sonnenstunden, zugleich fielen nur 19 Liter Regen pro Quadratmeter - fast 70 Prozent weniger als im langjĂ€hrigen Mittel. Die Durchschnittstemperatur lag mit 6,1 Grad Celsius um 2,6 Grad ĂŒber dem Wert der Referenzperiode 1961 bis 1990. Auch der Vergleich mit der aktuellen und wĂ€rmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 (4,6 Grad Celsius) ergibt immer noch einen Ăberschuss von 1,5 Grad.
Besonders frĂŒhsommerlich war es am 21. MĂ€rz in Rheinstetten im Oberrheingraben mit 24,0 Grad. Den tiefsten Wert meldete Deutschneudorf-BrĂŒderwiese im Erzgebirge am Morgen des 18. MĂ€rz mit -11,2 Grad.
Verantwortlich fĂŒr das trocken-sonnige Wetter waren laut DWD ausgeprĂ€gte Hochdrucklagen, die an 20 Tagen herrschten. Die Trockenheit lieĂ die Waldbrandgefahr frĂŒh im Jahr ansteigen, wĂ€hrend die Grundwasserspeicher noch gut gefĂŒllt waren. Regional zeigten sich groĂe Unterschiede: WĂ€hrend in Bayern mit 35 Litern pro Quadratmeter noch am meisten Niederschlag fiel, waren Bremen und Niedersachsen mit je 8 Litern die trockensten Regionen. Die meisten Sonnenstunden verzeichneten Bremen und Niedersachsen mit 223 Stunden. Der MĂ€rz 2022 bleibt mit 235 Sonnenstunden insgesamt Rekordhalter.


