UnglĂŒcke

Über 300 humanitĂ€re Helfer in 2025 getötet

01.02.2026 - 01:00:00

Der PrĂ€sident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Hermann Gröhe, beklagt eine hohe Zahl von getöteten humanitĂ€ren EinsatzkrĂ€ften in Konflikten weltweit beklagt und eine bessere Durchsetzung des völkerrechtlichen Schutzes verlangt.Im vergangenen Jahr seien mehr als 300 Helfer wĂ€hrend ihres Einsatzes fĂŒr andere Menschen getötet worden, darunter auch viele Mitarbeiter der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, sagte Gröhe den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben).

Das sei ein "untragbarer Zustand".

Hinter der Zahl steckten nicht nur Einzelschicksale, es handele sich vielmehr um eine Missachtung humanitĂ€rer Grundregeln insgesamt, sagte der DRK-PrĂ€sident. Die Helfer, die unter widrigen Bedingungen und großen Risiken das Leid anderer Menschen lindern wollten, seien ein Sinnbild an Mitmenschlichkeit. Gröhe sagte: "Es ist von sehr großer Bedeutung, dass den Regeln im bewaffneten Konflikt, dem humanitĂ€ren Völkerrecht, endlich wieder mehr Geltung verschafft wird und das Recht umfassend durchgesetzt wird."

@ dts-nachrichtenagentur.de