Afghanistan, Asyl

Deutschland schiebt afghanischen StraftÀter nach Kabul ab

03.01.2026 - 14:38:36

Deutschland hat am 2. Januar wieder einen afghanischen Staatsangehörigen in sein Herkunftsland abgeschoben.

Der Intensiv-StraftĂ€ter wurde von Bundespolizisten per Linienflug von Frankfurt am Main ĂŒber Istanbul nach Kabul gebracht, wie Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Samstag gegenĂŒber der "Bild" bestĂ€tigte. Der Afghane war als FlĂŒchtling nach Deutschland gekommen und zuvor in Bayern mehrfach strafrechtlich verurteilt worden, unter anderem wegen schwerer Körperverletzung und Drogenhandels. Der Linienflug landete nach Angaben aus Sicherheitskreisen am frĂŒhen Samstagmorgen in Kabul. Dort ĂŒbergaben deutsche Bundespolizisten den Mann sowie konsularische Unterlagen an Vertreter der dortigen Behörden. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) bestĂ€tigte die Abschiebung.

"Abschiebungen mĂŒssen möglich sein, auch nach Afghanistan", sagte Dobrindt der "Bild". "Unsere Gesellschaft hat ein zwingendes Interesse daran, dass auslĂ€ndische Staatsangehörige, die hier schwere Straftaten begehen, unser Land wieder verlassen. Das setzen wir konsequent um." Nach Angaben des AuslĂ€nderzentralregisters waren Ende November 2025 rund 448.700 afghanische Staatsangehörige in Deutschland gemeldet. Etwa 11.900 von ihnen galten als ausreisepflichtig. @ dts-nachrichtenagentur.de

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