Fluggesellschaften verlangen klare Regeln fĂŒr Drohnenabwehr
11.10.2025 - 01:00:00"Wichtig ist, dass man Drohnen entschieden abwehrt". SchĂ€den durch Betriebsunterbrechungen bezifferte er nicht genau. "Eine Stunde Unterbrechung bedeutet immer einen Millionenschaden", so Gerber. Auch mit Blick auf die rund um FlughĂ€fen geltenden Flugverbotszonen forderte er neue Vorkehrungen. "HandelsĂŒbliche Drohnen mĂŒssten so programmiert sein, dass sie in Flugverbotszonen automatisch zu Boden gehen. AuĂerdem braucht es eine klare Registrierung und Haftung der KĂ€ufer von Drohnen", sagte der BDF-PrĂ€sident. Zuletzt hatten Drohnen am vergangenen Freitag den Flughafen von MĂŒnchen fĂŒr Stunden lahmgelegt. Viele Verbindungen mussten gestrichen werden, Tausende Passagiere strandeten in der Landeshauptstadt. Ăber einer Bundeswehr-Einrichtung nahe dem Flughafen wurde ebenfalls eine Drohne gesichtet. Am Hauptstadtflughafen BER bei Berlin störten unbekannte Drohnen in diesem Jahr bereits sechsmal den Flugverkehr, zuletzt im September. Viele Drohnensichtungen gab es auch an den Airports Frankfurt am Main, Köln/Bonn und DĂŒsseldorf.


