Bundesregierung, OrtskrÀfte

Bundesregierung nahm 140 palÀstinensische OrtskrÀfte aus Gaza auf

22.02.2025 - 12:23:24

Die Bundesregierung hat seit November 2023 mehr als 180 staatenlose PalĂ€stinenser inklusive ihrer Familienangehörigen aus dem Gazastreifen nach Ägypten evakuiert und mehr als 140 in Deutschland aufgenommen.

Es handelt sich bei den PalĂ€stinensern um lokale Mitarbeiter deutscher Einrichtungen im Gazastreifen, wie das AuswĂ€rtige Amt auf "Welt"-Anfrage mitteilte. Die Aufnahme erfolgte demnach nach § 22 Satz 2 AufenthG durch das Bundesinnenministerium. In dem Gesetz heißt es: "Einem AuslĂ€nder kann fĂŒr die Aufnahme aus dem Ausland aus völkerrechtlichen oder dringenden humanitĂ€ren GrĂŒnden eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden. Eine Aufenthaltserlaubnis ist zu erteilen, wenn das Bundesministerium des Innern, fĂŒr Bau und Heimat oder die von ihm bestimmte Stelle zur Wahrung politischer Interessen der Bundesrepublik Deutschland die Aufnahme erklĂ€rt hat." Sicherheit habe in allen Visa- und Aufnahmeverfahren oberste PrioritĂ€t, hieß es aus dem AuswĂ€rtigen Amt.

"Die ErklĂ€rung einer Aufnahme setzt voraus, dass die strengen Aufnahme- und Sicherheitskriterien erfĂŒllt werden. Im Rahmen des Ausreiseverfahrens werden die Sicherheitsbehörden beteiligt und Sicherheitsinterviews durchgefĂŒhrt." Ein Visum werde nur erteilt, wenn alle Verfahrensschritte erfolgreich durchlaufen worden seien. Seit November 2023 holte die Bundesregierung zudem ĂŒber 600 deutsche Staatsangehörige, inklusive ihrer Familienangehörigen, aus dem Gazastreifen, hieß es aus dem AuswĂ€rtigen Amt.

@ dts-nachrichtenagentur.de