Anti-GeldwĂ€sche Behörde FIU hat alle RĂŒckstĂ€nde abgearbeitet
20.06.2025 - 13:56:41
Zeitweise gab es bei der Behörde 160.000 unbearbeitete GeldwÀsche-Verdachtsmeldungen. Dem "Handelsblatt" sagte FIU-Chef Daniel Thelesklaf, wie die Behörde die Trendwende geschafft hat.
Kritik ĂŒbte Thelesklaf an den mangelhaften strafrechtlichen Ermittlungen.
Bei komplexen und internationalen GeldwĂ€schestrukturen brauche es eine strukturelle StĂ€rkung. AuĂerdem vermisst Thelesklaf prĂ€zisere RĂŒckmeldungen zu den abgegebenen Berichten. "Wir sehen kaum, was aus den FĂ€llen bei den Ermittlungsbehörden wird", sagte Thelesklaf. Die fehlende Digitalisierung bezeichnet er diesbezĂŒglich als einen groĂen Schwachpunkt. Die neue europĂ€ische GeldwĂ€scheaufsichtsbehörde AMLA in Frankfurt sieht Thelesklaf als wichtigen Fortschritt. Sie sei ein wichtiger Schritt zur Vereinheitlichung der Aufsicht und besseren Zusammenarbeit. Auch die neue EU-Gesetzgebung bringe mehr Klarheit und Vergleichbarkeit bei der Verfolgung von GeldwĂ€sche.


