Nord-Finanzminister drÀngen auf Reform der Schuldenbremse
26.11.2025 - 13:31:30
Wie das niedersĂ€chsische Finanzministerium am Mittwoch mitteilte, standen neben der aktuellen Haushaltssituation auch MaĂnahmen zur GeldwĂ€schebekĂ€mpfung und die anstehenden Tarifverhandlungen auf der Tagesordnung.
Trotz positiver Tendenzen in der Oktober-SteuerschĂ€tzung bleibt die Haushaltslage der LĂ€nder weiterhin angespannt, wobei Kredite und Entnahmen aus RĂŒcklagen notwendig sind. Die NordlĂ€nder fordern gemeinsame Anstrengungen von Bund und LĂ€ndern zur StĂ€rkung der Wirtschaft.
Zudem verbinden sie klare Erwartungen an die Kommission zur Reform der Schuldenbremse, die Investitionsmöglichkeiten auch jenseits der bisherigen Schuldenregeln ermöglichen soll. Die NordlĂ€nder fordern zudem, in Krisenzeiten ĂŒberjĂ€hrig Notkredite aufnehmen zu können. Die vergangenen Jahre hĂ€tten deutlich gezeigt, dass auĂergewöhnliche Belastungen - etwa nach der Corona-Pandemie - nicht nach einem Kalenderjahr enden, hieĂ es. Weitere Themen waren die Forderung nach einer gerechteren Erbschaftsteuer, die Einrichtung einer Taskforce zur GeldwĂ€schebekĂ€mpfung in Schleswig-Holstein sowie die StĂ€rkung der Resilienz im Zahlungsverkehr.


