Bericht: Zivilschutzhubschrauber immer hÀufiger nicht einsatzbereit
24.12.2024 - 10:04:432019 waren es noch nur 69 Einsatztage, an denen ausgeholfen werden musste. Die aktuelle Flotte aus Zivilschutzhubschraubern (ZSH) besteht aus 18 Maschinen, die an zwölf Einsatzorten verteilt sind. Diese befinden sich beispielsweise in Köln, Frankfurt und Hannover, aber auch in Kempten, Siblin und Traunstein. Sechs der 18 Hubschrauber sind dabei sogenannte Springermaschinen, die aushelfen sollen, wenn sich die anderen Helikopter gerade in der Wartung befinden. In einem Bericht des Bundesinnenministeriums von Juni 2024 ("LĂ€nderĂŒbergreifender Einsatz der Zivilschutzhubschrauber") fĂŒr den Haushaltsausschuss heiĂt es zudem, dass die Hubschrauber fĂŒr einige Anforderungen des Zivil- und Katastrophenschutzes ungeeignet seien. So seien besonders NachteinsĂ€tze schwierig. Zwar seien die aktuellen Hubschrauber nachtflugfĂ€hig, "in ihrer Einsatzrolle in der Luftrettung geraten sie jedoch an ihre Grenzen", heiĂt es im Bericht. Schuld daran sind Gewichtsprobleme in den Maschinen: Nachts sind nĂ€mlich zwei Piloten im Cockpit erforderlich. Und der "fĂŒr den Nachtflug notwendige zusĂ€tzliche Pilot verringert die Nutzlast des Hubschraubers", was die LeistungsfĂ€higkeit des Hubschraubers beeintrĂ€chtige. Daher sei "mit den derzeit vorhandenen Hubschraubern die Forderung nach einer NachtflugfĂ€higkeit nicht umsetzbar". Das Innenministerium erklĂ€rt, dass eigentlich ein Austausch der Hubschrauber nötig wĂ€re, doch das entsprechende Geld sei nicht verfĂŒgbar.


