Roth plĂ€diert fĂŒr mehr Trainerinnen in der MĂ€nner-Bundesliga
16.04.2026 - 16:17:16 | dts-nachrichtenagentur.deDer "toxische Umgang, der im ProfifuĂball leider noch immer herrscht, der wĂŒrde durch weibliche FĂŒhrungskrĂ€fte vielleicht endlich zurĂŒckgehen", so Roth. "Das wĂ€re ein Gewinn fĂŒr den ProfifuĂball."
Roth lobte den 1. FC Union, der Marie-Louise Eta am vergangenen Wochenende zur ersten Cheftrainerin in der Geschichte der MĂ€nner-FuĂball-Bundesliga berufen hat. Seitdem wird Eta allerdings in den sozialen Medien teils mit Hetze und HĂ€me angegangen.
"Union Berlin macht aktuell wirklich alles richtig, indem sich die Verantwortlichen und der Verein öffentlich hinter sie stellen und das Verhalten dieser sogenannten Fans klar verurteilen", sagte Roth. Der Verein zeige damit Haltung, "die bei so einer Verpflichtung essenziell ist und eigentlich auch selbstverstÀndlich sein sollte".
Eta sei eine "ausgewiesene FuĂballfachfrau", die alle Voraussetzungen mitbringe, an denen auch mĂ€nnliche Kollegen gemessen wĂŒrden. "Genau dieses Bewusstsein um die eigene Kompetenz ist ein wichtiger Schutzschild gegen HĂ€me und Hetze. Dazu ist der RĂŒckhalt aus dem Umfeld enorm wichtig", so Roth.
Die GrĂŒnen-Politikerin ist Mitglied des FC Augsburg. Roth ist auch Vizevorsitzende des Kuratoriums der Kulturstiftung des Deutschen FuĂball-Bundes (DFB).
