Polizeigewerkschaft, Vorgehen

Polizeigewerkschaft will strikteres Vorgehen gegen PalÀstina-Demos

05.11.2023 - 10:45:34

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert ein strikteres Vorgehen gegen Pro-PalÀstina-Demos in Deutschland.

"Die Versammlungsbehörden mĂŒssen bezĂŒglich der als pro-palĂ€stinensisch angemeldeten Demonstrationen noch restriktiver verfahren", sagte GdP-Chef Jochen Kopelke dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Angesichts des enormen KrĂ€fteverschleißes bei uns Polizisten darf es keine großen AufzĂŒge geben, sondern nur noch stationĂ€re kleine Kundgebungen."

Die Belastung der Polizisten nehme "katastrophale Ausmaße" an, warnte Kopelke. Es sei "dringend UnterstĂŒtzung der Versammlungsbehörden und der Politik" nötig. "Der Zulauf zu diesen Versammlungen ist groß und, das muss allen vor Augen fĂŒhren, wie wichtig der Schutz jĂŒdischen Lebens durch die Polizei ist. Deswegen mĂŒssen die KrĂ€fte gebĂŒndelt werden", sagte der Polizeigewerkschafter weiter. Seit einigen Tagen sehe man "verbotene Flaggen und Symbole" auf Versammlungen, so Kopelke und versicherte: "Die Polizei schreitet ein und nimmt StraftĂ€ter fest und beschlagnahmt Fahnen." Kopelke forderte Kanzler Olaf Scholz (SPD) mit Blick auf die Bund-LĂ€nder-Runde am Montag auf, die Innere Sicherheit auf die Tagesordnung zu setzen. "Die Sicherheitslage in Deutschland muss Thema bei der MinisterprĂ€sidentenkonferenz am Montag sein", sagte er weiter. Wenn die Regierungschefs ĂŒber Migration beraten, mĂŒssten sie auch ĂŒber die Auswirkung auf die Sicherheit aller Menschen sprechen. "Die Innere Sicherheit muss Thema in der MinisterprĂ€sidentenkonferenz sein", so Kopelke.

@ dts-nachrichtenagentur.de