GEW, Prien

GEW fordert Prien und BĂ€r zur Kooperation auf

29.04.2025 - 00:00:00

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die designierte Bildungsministerin Karin Prien (CDU) aufgefordert, eng mit der fĂŒr den Hochschulbereich zustĂ€ndigen Forschungsministerin Dorothee BĂ€r (CSU) zu kooperieren.

"Der Gefahr, dass die Hochschulen und Forschungseinrichtungen von bildungspolitischen Entwicklungen und Entscheidungen abgekoppelt werden, muss proaktiv entgegengewirkt werden. DafĂŒr ist eine gute interministerielle Zusammenarbeit unbedingt notwendig", sagte Verbandschefin Maike Finnern dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Sie begrĂŒĂŸte, dass mit Prien eine Landespolitikerin ins Amt kommt. Ihre Erfahrungen als Bildungsministerin in Schleswig-Holstein und als PrĂ€sidentin der Kultusministerkonferenz sowie ihr "Wissen um die Umsetzung bildungspolitischer Vorhaben können Grundlage fĂŒr eine deutlich verbesserte Zusammenarbeit von Bund und LĂ€ndern sein", sagte Finnern. Der Deutsche Hochschulverband (DHV) appellierte an BĂ€r, umgehend auf die Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen zuzugehen.

"ZuverlĂ€ssige finanzielle Rahmenbedingungen, die ĂŒberfĂ€llige Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes oder die im Koalitionsvertrag fixierte Schnellbauinitiative zur Sanierung, Modernisierung und Digitalisierung der Hochschulen dulden keinen Aufschub", sagte Verbandschef Lambert Koch dem RND. "Gelingen kann das, wenn sie im Unterschied zu ihrer VorgĂ€ngerin Bettina Stark-Watzinger wieder verstĂ€rkt den Kontakt zu den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sucht", sagte er mit Blick auf die FDP-Politikerin, die das Bildungsministerium in der Ampel-Koalition gefĂŒhrt hatte.

@ dts-nachrichtenagentur.de