Smartphones werden nicht mehr so schnell ersetzt
20.02.2025 - 12:02:00Fast die HĂ€lfte (47 Prozent) nutzt ihr Smartphone bereits lĂ€nger als zwei Jahre. Im Vorjahr waren es noch 27 Prozent. Aktuell belĂ€uft sich das Durchschnittsalter eines selbstgekauften Smartphones auf 24 Monate - 2024 waren es noch 17,5 Monate. Insgesamt haben 73 Prozent derjenigen, die ein Smartphone fĂŒr private Belange nutzen, ihr GerĂ€t selbst gekauft. Sechs Prozent nutzen ein geschenktes Smartphone und 19 Prozent ihr dienstliches GerĂ€t auch privat. Der Durchschnittspreis pro Smartphone steigt derweil leicht. Wurden 2024 im Schnitt 591?Euro je Smartphone ausgegeben, sind es in diesem Jahr erstmals mehr als 600 Euro (voraussichtlich 605?Euro). Im Durchschnitt wollen Nutzer fĂŒr ihr nĂ€chstes Smartphone maximal 262?Euro ausgeben - 2024 waren es 241 Euro. Dabei handelt es sich allerdings um einen Durchschnittswert, der sich sowohl aus gĂŒnstigen Smartphones mit Mobilfunkvertrag als auch aus GerĂ€ten ohne Vertrag zusammensetzt. Im tĂ€glichen Gebrauch sind Smartphones mittlerweile deutlich lĂ€nger im Einsatz als frĂŒher. Dabei zeigt sich: Je jĂŒnger Nutzer sind, desto mehr Zeit verbringen sie mit ihrem GerĂ€t. Die 16- bis 29-JĂ€hrigen nutzen ihr GerĂ€t im Durchschnitt fast 3,5 Stunden am Tag - insgesamt 212 Minuten. Vor zwei Jahren (2023) waren es noch 177 Minuten in dieser Altersgruppe. Die 30- bis 49-JĂ€hrigen schĂ€tzen ihre tĂ€gliche Nutzung auf durchschnittlich 158 Minuten (2023: 151 Minuten) und die 50- bis 64-JĂ€hrigen auf 148 Minuten (2023: 144 Minuten). Auch bei den Senioren ĂŒber 65 Jahren ist die durchschnittliche Nutzungszeit krĂ€ftig gewachsen und liegt nun bei 103 Minuten - 23 Minuten mehr als noch im Jahr 2023 (80 Minuten). Ăber alle Altersgruppen hinweg belĂ€uft sich die tĂ€gliche Smartphone-Zeit auf durchschnittlich 155 Minuten (2023: 143 Minuten). 82 Prozent der Smartphone-Nutzer können sich ein Leben ohne das GerĂ€t nicht mehr vorstellen. 66 Prozent fĂŒhlen sich dadurch im Alltag sicherer. Es kommt allerdings auch immer wieder zu StörgefĂŒhlen oder Diskussionen, wenn das Smartphone aus Sicht anderer zu intensiv genutzt wird: 73 Prozent nervt es, wenn andere Personen wĂ€hrend eines Treffens nur auf ihr GerĂ€t schauen. 63 Prozent stören sich im Ăbrigen daran, wenn schon kleine Kinder ein Smartphone nutzen. FĂŒr die Erhebung befragte Bitkom Research von der zweiten bis zur fĂŒnften Kalenderwoche 2025 telefonisch 1.004 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren.


