SPD-Fraktion will Mietpreisbremse auf neuere GebÀude ausweiten
17.06.2025 - 00:00:00Eichwede sagte: "In einer ausgeweiteten rĂŒckwirkenden Form wĂŒrde sie noch mehr Menschen in Zeiten steigender Mieten entlasten." Am Wochenende hatte Bundesbauministerin Verena Hubertz in der "Bild am Sonntag" erklĂ€rt, sie hoffe auf eine Ausweitung der Mietpreisbremse. Dabei hatte sie sich offen fĂŒr eine Ausweitung auf GebĂ€ude gezeigt, die bis 2017 fertiggestellt wurden. Wie die "Bild" unter Berufung auf Parteikreise weiter schreibt, will die SPD nach der Sommerpause mit den Beratungen darĂŒber beginnen. Die CDU lehnt die Forderung dagegen ab. Der bau- und wohnungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jan-Marco Luczak, sagte der "Bild", mit einer Ausweitung zerstöre die Politik das "Vertrauen von Investoren" und betreibe sogar "Verfassungsbruch". "Dann baut keiner mehr, es entstehen noch weniger Wohnungen." Luczak sagte, steigende Mieten bekomme man nachhaltig nur in den Griff, "wenn wir mehr, schneller und kostengĂŒnstiger bauen". Die GrĂŒnen fordern, die Mietpreisbremse auf alle bis 2023 neugebauten WohngebĂ€ude auszuweiten. Der "Bild" sagte der bau- und wohnungspolitische Sprecher der GrĂŒnen-Bundestagsfraktion, Kassem Taher Saleh: "Wohnungen, die vor zehn Jahren gebaut wurden, sind heute keine Neubauten mehr. Wir fordern deshalb, dass nur noch Wohnungen von der Mietpreisbremse ausgenommen werden, die tatsĂ€chlich im letzten Jahr neu auf den Markt gekommen sind." Bislang gilt die Mietpreisbremse fĂŒr GebĂ€ude, die bis 2014 fertiggestellt wurden. Saleh erklĂ€rte, eine "konsequente Mietpreisbremse wĂŒrde unser Land gerechter machen und viele Mieterinnen und Mieter spĂŒrbar entlasten".


