Mehr Gewalt- und Waffendelikte an Bahnhöfen und in ZĂŒgen
11.08.2025 - 12:46:22Die Zahl der Waffendelikte stieg von 589 auf 808, die der SachbeschĂ€digungen von 16.786 auf 17.595. RĂŒcklĂ€ufig entwickelten sich hingegen die Eigentumsdelikte von 29.468 auf 26.613 sowie Straftaten mit BetĂ€ubungsmitteln von 5.839 auf 4.475. Ebenfalls rĂŒcklĂ€ufig, wenn auch nur geringfĂŒgig, war die Zahl der Sexualdelikte. Wurden 2024 noch 1.125 Taten registriert, waren es im ersten Halbjahr 2025 dann 1.076. FĂŒr Gewaltdelikte (5.711), SachbeschĂ€digungen (1.493), BetĂ€ubungsmitteldelikte (1.493) und Waffendelikte (480) in diesem Jahr wurden mehrheitlich deutsche TatverdĂ€chtige ermittelt. Bei der Zuordnung zur Kategorie deutscher Staatsangehöriger kann es sich neben gebĂŒrtigen Deutschen auch um eingebĂŒrgerte Personen handeln. Bei Eigentumsdelikten (7.565) und Sexualstraftaten (349) wurden in der Mehrheit nicht-deutsche TatverdĂ€chtige registriert. Ăber alle Deliktgruppen hinweg sind auslĂ€ndische Staatsangehörige ĂŒberreprĂ€sentiert. Betrachtet man ausschlieĂlich die Gruppe der nicht-deutschen Staatsangehörigen als TatverdĂ€chtige, zeigt sich, dass fĂŒr Gewaltdelikte vor allem mutmaĂliche TĂ€ter aus Polen (585), Syrien (529) und der Ukraine (368) ermittelt wurden. Auch bei Eigentums- und SachbeschĂ€digungsdelikten fallen Polen mit 1.248 beziehungsweise 89 TatverdĂ€chtigen auf. Bei Sexualdelikten stammten die meisten TatverdĂ€chtigen aus Afghanistan (35), Syrien (33) und Polen (22). 68 VorfĂ€lle mit Messern wurden in den ersten sechs Monaten 2025 in ZĂŒgen gezĂ€hlt. Im gleichen Zeitraum 2024 waren es 65 FĂ€lle gewesen. In Bahnhöfen waren es vor einem Jahr 251 FĂ€lle, nun ging die Zahl leicht auf 244 zurĂŒck. In etwa wurden die Messer-Delikte an Bahnhöfen in diesem Jahr zu gleichen Teilen von deutschen und nicht-deutschen Staatsangehörigen begangen.


