Zahl der Promovierenden bleibt stabil
16.08.2024 - 09:20:49Das waren 2,3 Prozent weniger als im Vorjahr. 8.900 PromotionsanfĂ€nger im Jahr 2023 (27 Prozent) hatten eine auslĂ€ndische Staatsangehörigkeit. Der Frauenanteil an den erstmalig im Jahr 2023 Registrierten lag mit 49 Prozent geringfĂŒgig höher als bei den Promovierenden insgesamt (48 Prozent). Der Anteil weiblicher und mĂ€nnlicher Promovierender war im Vergleich zum Vorjahr mit 48 Prozent (98.800 Personen) beziehungsweise 52 Prozent (106.100 Personen) unverĂ€ndert, wobei das Durchschnittsalter 30,4 Jahre betrug. Bei den MĂ€nnern lag es mit 30,8 Jahren etwa ein Jahr höher als bei den Frauen mit 29,9 Jahren. 48.900 Promovierende (24 Prozent) hatten eine auslĂ€ndische Staatsangehörigkeit. Gut 54.900 Personen oder 27 Prozent der Promovierenden strebten ihren Doktorgrad in der FĂ€chergruppe Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften an. Danach folgten die FĂ€chergruppen Mathematik und Naturwissenschaften mit 47.000 Personen (23 Prozent), die Ingenieurwissenschaften mit 38.000 Personen (19 Prozent) und die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit 32.800 Personen (16 Prozent). In den einzelnen FĂ€chergruppen zeigten sich deutliche Unterschiede bei der Geschlechterverteilung. So waren etwa drei von vier Doktoranden (77 Prozent) in der FĂ€chergruppe Ingenieurwissenschaften MĂ€nner, wĂ€hrend in den FĂ€chergruppen Kunst, Kunstwissenschaft und Agrar-, Forst- und ErnĂ€hrungswissenschaften zwei von drei Promovierenden (65 Prozent) Frauen waren. In absoluten Zahlen promovierten MĂ€nner am hĂ€ufigsten in den Ingenieurwissenschaften (29.300), Frauen in der FĂ€chergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften (33.900). An der Ruprecht-Karls-UniversitĂ€t Heidelberg und an der TU MĂŒnchen promovierten jeweils 9.000 Personen, gefolgt von der Ludwig-Maximilians-UniversitĂ€t MĂŒnchen mit 8.100 und der RWTH Aachen (7.600). Auf knapp ĂŒber drei Prozent der Doktoranden kamen die Rheinische Friedrich-Wilhelms-UniversitĂ€t Bonn (6.500) sowie die Technische UniversitĂ€t Dresden (6.400). Auf diese sechs Hochschulen verteilen sich knapp ein Viertel der Promovierenden in Deutschland.


