Zahl, Krankenhaus-Behandlungen

Zahl der Krankenhaus-Behandlungen gestiegen

27.09.2024 - 08:12:52

Die Zahl der stationĂ€r im Krankenhaus behandelten Patienten ist im Jahr 2023 gegenĂŒber dem Vorjahr um knapp 400.000 oder 2,4 Prozent auf 17,2 Millionen gestiegen.

Dennoch lag die Zahl der stationĂ€ren BehandlungsfĂ€lle weiterhin deutlich (-11,4 Prozent) unter dem Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019 von 19,4 Millionen, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. In den 1.874 KrankenhĂ€usern Deutschlands waren im Jahresdurchschnitt 476.924 Betten aufgestellt, darunter 26.158 Intensiv- und 7.800 sogenannte "Intermediate Care-Betten". Das waren 0,7 Prozent weniger Betten als im Vorjahr. Die Auslastung der Betten von 71,2 Prozent entspricht einer Zunahme um 3,1 Prozent gegenĂŒber 2022.

GegenĂŒber 2019 lag sie allerdings um 7,8 Prozent niedriger. Mit 46,9 Prozent ĂŒberwiegt der Anteil aufgestellter Betten in KrankenhĂ€usern in öffentlicher TrĂ€gerschaft, 32,5 Prozent der Betten entfallen auf HĂ€user in freigemeinnĂŒtziger TrĂ€gerschaft und 20,6 Prozent betrĂ€gt der Anteil aufgestellter Krankenhausbetten in HĂ€usern privater TrĂ€ger. Ein stationĂ€rer Krankenhausaufenthalt dauerte im Jahr 2023 durchschnittlich 7,2 Tage. Damit blieb die durchschnittliche Behandlungsdauer seit dem Jahr 2018 unverĂ€ndert. Die Dauer des Aufenthalts variierte jedoch in den unterschiedlichen Fachabteilungen. So lag die durchschnittliche Verweildauer in den Fachabteilungen Innere Medizin und Allgemeine Chirurgie, in denen die meisten FĂ€lle behandelt werden, im Jahr 2023 bei nur 5,3 beziehungsweise 5,1 Tagen. Zu den Fachabteilungen mit deutlich lĂ€ngerer Verweildauer gehören die Geriatrie mit 15,3 Tagen und die psychiatrischen Fachabteilungen mit Verweildauern zwischen 24,4 und 45,3 Tagen. Zum Jahresende 2023 wurden in den KrankenhĂ€usern insgesamt 211.994 BeschĂ€ftigte im Ă€rztlichen Dienst und 1.083.370 BeschĂ€ftigte im nichtĂ€rztlichen Dienst gezĂ€hlt, die in einem direkten BeschĂ€ftigungsverhĂ€ltnis zu den KrankenhaustrĂ€gern standen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Ärzte damit um 2,2 Prozent und die Zahl der BeschĂ€ftigten im nichtĂ€rztlichen Dienst um 2,5 Prozent. Im Pflegedienst, der zum nichtĂ€rztlichen Bereich zĂ€hlt, wurden 528.323 BeschĂ€ftigte gezĂ€hlt, das waren 19.034 oder 3,7 Prozent mehr als zum Jahresende 2022. Umgerechnet auf VollzeitbeschĂ€ftigte (VollkrĂ€fte) - also unter BerĂŒcksichtigung unterschiedlicher BeschĂ€ftigungsformen wie Voll- und Teilzeit sowie geringfĂŒgige BeschĂ€ftigung - waren im Ă€rztlichen Dienst im Jahresdurchschnitt 176.774 VollkrĂ€fte tĂ€tig. Der nichtĂ€rztliche Dienst verzeichnete 810.209 VollkrĂ€fte, darunter 391.506 im Pflegedienst. Die Zahl der VollkrĂ€fte im Ă€rztlichen Dienst stieg damit gegenĂŒber dem Vorjahr um 2,0 Prozent. Im nichtĂ€rztlichen Dienst nahm die Zahl der VollkrĂ€fte insgesamt um 2,3 Prozent zu, wobei der Anstieg im Teilbereich Pflegedienst bei 4,0 Prozent lag. Die Zahl der SchĂŒler sowie Auszubildenden im nichtĂ€rztlichen Dienst an KrankenhĂ€usern stieg im Jahr 2023 um 4.393 oder 3,9 Prozent auf 118.240. Die Zahl der VollkrĂ€fte lag mit 38.550 um 4,8 Prozent ĂŒber dem Vorjahreswert, so das Statistische Bundesamt.

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