Teilnehmerzahlen in der Jugendarbeit weiter unter Vor-Pandemie-Niveau
17.12.2024 - 09:05:03Bund, LĂ€nder und Gemeinden haben mit 2,3 Milliarden Euro knapp 139.000 Angebote gefördert. Die Zahl der Angebote nahm 2023 ebenfalls wieder zu: Im Vergleich zu 2021 stieg sie um fast 32.300 FĂ€lle oder 30 Prozent auf rund 139.000 Angebote. Auch das waren weiterhin weniger FĂ€lle als vor der Pandemie: 2019 verzeichnete die Statistik 157.000 Angebote. Im Schnitt nahmen laut Destatis im Jahr 2023 an jedem Angebot 52 junge Menschen teil. Besonders beliebt waren Spiele (36 Prozent), gesellschaftliche und religiöse Angebote (23 Prozent), Sport (23 Prozent) sowie Kunst und Kultur (22 Prozent). In zwei Drittel aller FĂ€lle wurden dabei mit den jungen Menschen Veranstaltungen oder Projekte durchgefĂŒhrt (67 Prozent), zum Beispiel Freizeiten, Konzerte oder Feste. In weiteren 17 Prozent waren es Gruppenangebote, etwa die wöchentliche Gruppenstunde der Kirche, und in 16 Prozent der FĂ€lle waren es offene Angebote, wie Jugendtreffs oder JugendcafĂ©s. Die meisten Angebote (69 Prozent) fĂŒhrten dem Bundesamt zufolge anerkannte freie TrĂ€ger der Kinder- und Jugendhilfe durch. Dazu gehören beispielsweise Kirchen, Wohlfahrts- oder JugendverbĂ€nde. Knapp ein weiteres Drittel (31 Prozent) lag in den HĂ€nden öffentlicher TrĂ€ger wie den Kommunen oder JugendĂ€mtern. 16 Prozent aller Angebote wurden in Kooperation mit Schulen durchgefĂŒhrt, wobei die Grundschulen hier besonders aktiv waren (8 Prozent). In etwa 1.400 FĂ€llen handelte es sich um Angebote der internationalen Jugendarbeit. Am hĂ€ufigsten stammten hierbei die meisten oder alle auslĂ€ndischen Teilnehmer aus Frankreich (15 Prozent), Polen (11 Prozent), Spanien (5 Prozent), der TĂŒrkei (5 Prozent) oder Italien (4 Prozent).


