Petition, Hausarztversorgung

Petition fĂŒr Hausarztversorgung erreicht Quorum fĂŒr Anhörung

13.03.2025 - 01:00:00

Eine Petition des HausÀrzteverbandes zur StÀrkung der hausÀrztlichen Versorgung in Deutschland hat das notwendige Quorum, das zu einer Anhörung im Petitionsausschuss berechtigt, erreicht.

Die gemeinsame Initiative mit dem Verband medizinischer Fachberufe wird von mehr als 600.000 Patienten unterstĂŒtzt, wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben) berichten. "Dieses sensationelle Ergebnis ĂŒbertrifft alle Erwartungen", sagte die Co-Vorsitzende des HausĂ€rzteverbandes, Nicola Buhlinger-Göpfart, den Funke-Zeitungen. Die Patienten erwarteten von der nĂ€chsten Bundesregierung, dass sie die StĂ€rkung der hausĂ€rztlichen Praxen ernst nehme.

"In den nun beginnenden Koalitionsverhandlungen muss das Thema oben auf die Agenda." Der Co-Bundesvorsitzende Markus Beier ergĂ€nzte, der sich immer weiter zuspitzende HausĂ€rztemangel sei "in vielen Regionen bereits bittere RealitĂ€t". Immer mehr Patienten fĂ€nden keine Hausarztpraxis mehr, die sie aufnehmen könne. "FĂŒr viele Menschen ist der HausĂ€rztemangel eines der drĂ€ngendsten politischen Herausforderungen in ihrem alltĂ€glichen Leben." Eine zentrale Forderung der Petition ist die StĂ€rkung der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV). Dabei entscheiden sich die Patienten dafĂŒr, immer zuerst zu ihrer gewĂ€hlten Hausarztpraxis zu gehen. Außerdem fordert die Petition einen Teampraxis-Zuschlag, der die Arbeit der Praxisteams angemessen widerspiegelt. BĂŒrger konnten die Petition bis zum 17. Februar 2025 unterzeichnen. Die Unterschriftenlisten seien bereits an die Vorsitzende des Petitionsausschusses ĂŒbergeben worden, hieß es. Die Anhörung im Petitionsausschuss ist fĂŒr die kommenden Monate geplant.

@ dts-nachrichtenagentur.de