Familienministerin: Situation bedĂŒrftiger Familien ist in der Corona-Krise schwieriger
Veröffentlicht am: 02.12.2020 um 12:39 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Giffey erklĂ€rte am Mittwoch in der gemeinsam von RTL und n-tv ausgestrahlten Fernsehsendung "FrĂŒhstart", man erkenne selbstverstĂ€ndlich, dass die Lage in der Pandemie "nochmal zusĂ€tzlich schwieriger" geworden sei und dass der Bedarf nach UnterstĂŒtzung gerade in solchen Familien, in denen ohnehin bereits solcher Bedarf bestanden habe, weiter steige. Mit dem neuen Kinder- und JugendstĂ€rkungsgesetz, das an diesem Mittwoch innerhalb der Bundesregierung besprochen werden soll, wolle sie unter anderem den Schutz fĂŒr solche Kinder verbessern, die in Heimen, in Pflegefamilien oder in Einrichtungen der Erziehungshilfe untergebracht seien.
Dieser Schutz solle zum Beispiel auch durch eine stĂ€rkere Zusammenarbeit zwischen Kinder- und JugendĂ€rzten, aber auch durch eine verstĂ€rkte Heimaufsicht erfolgen, erlĂ€uterte die Ministerin und ergĂ€nzte, aus diesem Grunde werde das neue Gesetz "fĂŒnf groĂe Bereiche haben: SchĂŒtzen, StĂ€rken, Helfen, UnterstĂŒtzen und Beteiligen." In Zukunft werde es neutrale Vermittlungsstellen geben, an die sich Eltern im Falle von Problemen mit dem Jugendamt wenden könnten. Aber auch die Kinder und Jugendlichen hĂ€tten zukĂŒnftig durch das Gesetz die Gelegenheit, mehr Beratungsangebote und Beschwerdemöglichkeiten in Anspruch zu nehmen als bislang. Es sei auch ein Ziel, dass sich Kinder "ohne die Erlaubnis ihrer Eltern" fĂŒr eine Beratung an das Jugendamt wenden könnten, sagte die SPD-Politikerin. Des Weiteren sollten Kinder mit und ohne Behinderung mit dem neuen Gesetz "gleichgestellt werden" und in der Kinder- und Jugendhilfe einen Anspruch auf Beratung bekommen, so Giffey weiter.
Die Familienministerin nannte das Gesetzesvorhaben im RTL/n-tv-"FrĂŒhstart" "eines der Flaggschiffprojekte" in der gegenwĂ€rtigen Legislaturperiode. Im Laufe des letzten Jahres seien hierzu mehr als 9.000 BeitrĂ€ge von Fachleuten beim Ministerium eingegangen, die damit bei der Gestaltung des Gesetzes mitwirken wollten, zeigte Giffey sich erfreut.
Franziska Giffey wurde 1978 in Frankfurt (Oder) geboren. Sie war seit 2015 BezirksbĂŒrgermeisterin von Berlin-Neukölln, bevor sie 2018 als Bundesministerin fĂŒr Familie, Senioren, Frauen und Jugend in das Kabinett Merkel eintrat.
Dieser Schutz solle zum Beispiel auch durch eine stĂ€rkere Zusammenarbeit zwischen Kinder- und JugendĂ€rzten, aber auch durch eine verstĂ€rkte Heimaufsicht erfolgen, erlĂ€uterte die Ministerin und ergĂ€nzte, aus diesem Grunde werde das neue Gesetz "fĂŒnf groĂe Bereiche haben: SchĂŒtzen, StĂ€rken, Helfen, UnterstĂŒtzen und Beteiligen." In Zukunft werde es neutrale Vermittlungsstellen geben, an die sich Eltern im Falle von Problemen mit dem Jugendamt wenden könnten. Aber auch die Kinder und Jugendlichen hĂ€tten zukĂŒnftig durch das Gesetz die Gelegenheit, mehr Beratungsangebote und Beschwerdemöglichkeiten in Anspruch zu nehmen als bislang. Es sei auch ein Ziel, dass sich Kinder "ohne die Erlaubnis ihrer Eltern" fĂŒr eine Beratung an das Jugendamt wenden könnten, sagte die SPD-Politikerin. Des Weiteren sollten Kinder mit und ohne Behinderung mit dem neuen Gesetz "gleichgestellt werden" und in der Kinder- und Jugendhilfe einen Anspruch auf Beratung bekommen, so Giffey weiter.
Die Familienministerin nannte das Gesetzesvorhaben im RTL/n-tv-"FrĂŒhstart" "eines der Flaggschiffprojekte" in der gegenwĂ€rtigen Legislaturperiode. Im Laufe des letzten Jahres seien hierzu mehr als 9.000 BeitrĂ€ge von Fachleuten beim Ministerium eingegangen, die damit bei der Gestaltung des Gesetzes mitwirken wollten, zeigte Giffey sich erfreut.
Franziska Giffey wurde 1978 in Frankfurt (Oder) geboren. Sie war seit 2015 BezirksbĂŒrgermeisterin von Berlin-Neukölln, bevor sie 2018 als Bundesministerin fĂŒr Familie, Senioren, Frauen und Jugend in das Kabinett Merkel eintrat.
Redaktion ad-hoc-news.de, A-1010413
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