Durchschnittlich gut 1.400 Klinikbehandlungen wegen Hitze pro Jahr
01.07.2025 - 08:11:04Dies liegt zum Teil an der Covid-19-Pandemie, wĂ€hrend der alle Krankenhausbehandlungen zurĂŒckgegangen waren. Zudem könnte eine höhere Sensibilisierung der Bevölkerung fĂŒr die gesundheitlichen Gefahren von Hitze ein Grund fĂŒr den RĂŒckgang sein. Zu ĂŒberdurchschnittlich vielen hitzebedingten Krankenhausbehandlungen kommt es hierzulande in der Regel in Jahren mit vielen sogenannten Hitzetagen mit Temperaturen von 30 Grad Celsius oder mehr. In den Jahren 2003, 2015 und 2018 zĂ€hlte der Deutsche Wetterdienst (DWD) deutschlandweit im Durchschnitt die meisten Hitzetage seit den 1950er-Jahren. Die meisten stationĂ€r behandelten HitzeschĂ€den gab es im Jahr 2003 mit 2.600 FĂ€llen bei 19,0 Hitzetagen - gefolgt von gut 2.300 hitzebedingten Krankenhausbehandlungen bei 17,6 Hitzetagen im Jahr 2015. 2018 gab es rund 1.600 hitzebedingte Krankenhausbehandlungen bei 20,4 Hitzetagen. Als unmittelbare und hauptsĂ€chliche Todesursache werden HitzeschĂ€den mit jĂ€hrlich 22 TodesfĂ€llen im Durchschnitt der Jahre 2003 bis 2023 in der amtlichen Todesursachenstatistik selten festgestellt. 2023 verstarben 37 Menschen an SchĂ€den durch Hitze und Sonnenlicht. Dazu zĂ€hlen etwa HitzschlĂ€ge und Sonnenstiche, Hautkrebs jedoch nicht. Sehr hohe Temperaturen lassen die Sterblichkeit jedoch insgesamt steigen, da in vielen FĂ€llen die Kombination aus Hitze und Vorerkrankungen das Sterberisiko erhöht. So stiegen in von Hitzeperioden geprĂ€gten Wochen die Sterbefallzahlen in der Vergangenheit oft an.


