Weniger BauabfÀlle aufbereitet
07.04.2026 - 08:09:53 | dts-nachrichtenagentur.deDer GroĂteil der angenommenen AbfĂ€lle zĂ€hlte zum Bauschutt (Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik). Dieser machte 48,0 Prozent (36,4 Millionen Tonnen) am gesamten Aufkommen aus. Auch hier ist ein RĂŒckgang zum Berichtsjahr 2022 um 19,3 Prozent bzw. 8,7 Millionen Tonnen zu verzeichnen. Bei 21,0 Prozent der AbfĂ€lle (15,9 Millionen Tonnen) handelte es sich um StraĂenaufbruch (Bitumengemische, Kohlenteer und teerhaltige Produkte) und bei 16,7 Prozent (12,6 Millionen Tonnen) um Bodenaushub (Boden, Steine und Baggergut, worunter auch Gleisschotter fĂ€llt).
81,6 Prozent der Bau- und AbbruchabfĂ€lle (61,9 Millionen Tonnen) wurden in sogenannten Bauschuttaufbereitungsanlagen aufbereitet. Die restlichen 18,4 Prozent (13,9 Millionen Tonnen) wurden in Asphaltmischanlagen verwertet. In Bauschuttaufbereitungsanlagen werden mineralische BauabfĂ€lle wie z. B. Beton, Ziegel sowie Keramik durch unterschiedliche Verfahren aufbereitet, um diese anschlieĂend beispielsweise als Recycling-Baustoff einsetzen zu können. Hier werden auch BauabfĂ€lle vorbehandelt, die anschlieĂend zur Aufbereitung in Asphaltmischanlagen eingesetzt werden.
Im Jahr 2024 wurden 9,7 Millionen Tonnen solcher vorbereiteter BauabfĂ€lle in Asphaltmischanlagen verwertet. In dieser Anlagenart werden verschiedene Materialien wie Sand, Kies, Bitumen und gegebenenfalls Zusatzstoffe miteinander kombiniert, um Asphaltmischungen mit den gewĂŒnschten Eigenschaften zu produzieren. Diese Mischungen werden dann auf Baustellen eingesetzt, um StraĂen, Gehwege oder andere AsphaltflĂ€chen zu bauen oder zu reparieren.

